Der BMW M4 CS Edition VR46 ist ein Geschenk. An den Rennsport. An „Il Dottore“. An uns. In den Varianten „Sport“ (Marina Bay Blau, gelbe Highlights, große 46) und „Style“ (Frozen Tansanit, zurückhaltend cool, aber nicht weniger auffällig).
Gebaut? In Dingolfing. Lackiert? Von echten Könnern. Per Hand. Mit Schablonen, die so nur für Rossi rausgelegt wurden. Jeder Wagen ein Einzelstück. Jedes Detail ein Statement. Und ja, das kostet Zeit. 20 Stunden pro Auto. Macht man auch nicht mal eben in der Mittagspause.
Innen? Nachtblau trifft Akzente in Renn-Gelb. Sitze wie fürs Podium. Mittelkonsole mit VR46-Prägung, Lenkrad mit gelber Markierung – damit man immer weiß, wo’s langgeht. Und falls Ihr’s vergessen habt: Auf der Tür steht’s auch nochmal. Groß. VR46.
Das Beste kommt zum Schluss: Wer eins der Autos ergattert, darf zu Valentino Rossi. Nach Tavullia. Auf die VR46 Motor Ranch des Mannes, der Tempolimits zu Ehren bekommt. (Tatsächlich: In Tavullia ist nicht 50 sondern 46 km/h Höchstgeschwindigkeit. Kein Witz.)
Legende auf zwei Rädern
Mit neun WM-Titeln und insgesamt 115 Grand-Prix-Siegen ist Valentino Rossi einer der drei erfolgreichsten Motorrad-Rennfahrer der Geschichte. Seine erste WM-Krone holte „Il Dottore“ 1997 in der 125‑ccm‑Klasse. Zwei Jahre später ließ er den Titel in der 250-ccm-Klasse folgen. Im Jahr 2000 stieg er in die damals höchste Grand-Prix-Klasse bis 500 ccm auf, in der er 2001 Weltmeister wurde. Auch als diese Kategorie im Jahr darauf von der MotoGP-Klasse abgelöst wurde, blieb Rossi das Maß aller Dinge. Bis 2005 sammelte er vier weitere Weltmeistertitel, Nummer acht und neun folgten 2008 und 2009. VR46 wurde zu einem weltweiten Markenzeichen.