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AUTO.

Foxconn und Xiaomi greifen Tesla an. Masterplan.

Die Autobranche befindet sich in einem nie dagewesenen Umbruch. Mit dem taiwanesischen Auftragsfertiger Foxconn und dem chinesischen Tech-Konzern Xiaomi mischen sich zwei neue Akteure ins Geschäft um die Elektroautos ein, die das Potenzial zum Erfolg haben.

AUTO.

Der Dreier bleibt.

BMW hat im Frühjahr bereits den elektrischen i3 gezeigt, dessen offizielle Premiere im Herbst folgt. Damit ist die Zukunft des Dreiers aber keineswegs ausschließlich elektrisch. Parallel entwickelt BMW eine neue Generation mit Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybriden und dem M350 xDrive als vorläufigem Spitzenmodell unterhalb des M3.

Audi A2 e-tron. Die zweite Chance.

Audi bringt den A2 zurück. Diesmal elektrisch, technisch eng mit dem VW ID.3 Neo verwandt und wieder mit starkem Fokus auf Effizienz. Die Neuauflage übernimmt dabei nicht nur den Namen, sondern überraschend viele gestalterische Ideen des ersten A2. Ob das reicht?

Porsche 911 GT3 Bergsport. Höhenluft für den GT3.

Porsche schickt den 911 GT3 mit Touring-Paket in die Berge. Die neue Sonderedition „GT3 Bergsport“ ist auf 100 Exemplare limitiert, ausschließlich für vier Alpenländer bestimmt und trägt erstaunlich viel Heimatkunde zwischen Lack, Bremssätteln und Kreuzstich. Technisch bleibt es beim puristischen Rezept mit Handschaltung und Leichtbau-Paket.

Opel Corsa GSE. Endlich wieder scharf.

281 PS, Torsen-Sperre, breitere Spur und ein gründlich überarbeitetes Fahrwerk: Opel macht aus dem elektrischen Corsa einen ernsthaften kleinen Sportler. Seine Stärke liegt nicht im großen Zahlenfeuerwerk, sondern dort, wo es interessanter wird - auf kurvigen Straßen.

Elektromotoren der Zukunft. Stark im Antrieb, schwer im Gepäck.

Elektromotoren werden kleiner, stärker und effizienter. Neue Wicklungen, 800-Volt-Technik, Siliziumkarbid-Inverter und ausgefeilte Kühlsysteme holen immer mehr aus jedem Kilowatt heraus. Das ändert allerdings nichts am größten Nachteil des Elektroautos: Der Energiespeicher bleibt im Vergleich zu flüssigem Kraftstoff groß, schwer und teuer.

Bentley-Chef: „Ein Ende des Verbrenners ist nicht geplant“

Bentley rückt von seinem ursprünglichen Elektro-Fahrplan ab. CEO Frank-Steffen Walliser hält am V8 fest, kündigt elektrische Turbolader an und will auch künftig Modelle mit reinem Verbrennungsmotor anbieten. Gleichzeitig soll die Marke sportlicher, jünger und klarer positioniert werden.

Audi Nuvolari. Der stärkere Bruder.

Audi hat wieder einen Supersportwagen. Für den Nuvolari bedienten sich die Ingolstädter beim Lamborghini Temerario, legten bei Leistung, Aerodynamik und Exklusivität nach und schicken 1.001 PS auf die Straße. Wir waren mit ihm in Laguna Seca unterwegs.

Aston Martin Valen. Der böse Bruder.

Mit 850 PS, Carbon-Karosserie und deutlich schärferem Fahrwerk rückt der Aston Martin Valen weit vom eleganten Vanquish ab. Nur 150 Exemplare entstehen - und genau darin liegt sein Reiz: Er zeigt, wie weit Aston Martin seine klassische Frontmotor-Idee treiben kann.

Gordon Murray S1. V12 auf Reisen.

Gordon Murray Special Vehicles zeigt mit dem S1 eine weniger kompromisslose, dafür reisetauglichere Variante des S1 LM. Der neue Supersportwagen kombiniert einen 4,2-Liter-V12-Saugmotor mit bis zu 690 PS, Sechsgang-Handschaltung und zentraler Sitzposition. Gebaut werden weltweit nur 64 Exemplare.

Spyker C8 Preliator XXV. Wieder im Anflug.

Spyker ist wieder da. Der niederländische Sportwagenhersteller meldet sich mit dem C8 Preliator XXV zurück – einem 800 PS starken Mittelmotor-Coupé mit V8-Biturbo, Handschaltung und reichlich jener eigenwilligen Details, für die Spyker schon immer bekannt war. Gebaut werden lediglich 25 Exemplare.

Mercedes C-Klasse. Viel neu, wenig zu sehen.

Mercedes verpasst der C-Klasse nach eigenen Angaben das größte technische Update ihrer Geschichte. Wer Limousine oder T-Modell auf der Straße begegnet, dürfte davon zunächst allerdings wenig bemerken. Auffällig sind vor allem ein neuer Kühlergrill, zusätzliche Sterne und eine veränderte Lichtsignatur. Unter dem Blech hat sich deutlich mehr getan.

Ferrari Luce bringt 40 Millionen Dollar.

Nach der umstrittenen Premiere des Ferrari Luce erlebt der erste Elektro-Ferrari ein bemerkenswertes Comeback. Bei einer Auktion von RM Sotheby’s während der Monterey Car Week wurde die Fahrgestellnummer eins für 40 Millionen US-Dollar versteigert – mehr als jedes andere Fahrzeug der diesjährigen Auktionswoche.

RUF Ehra. Nur die Form erinnert an den 911.

UF erweitert sein Programm um einen neuen, vollständig eigenentwickelten Sportwagen. Der Ehra kombiniert Carbon-Monocoque, 650 PS starken Biturbo-Boxer, Siebengang-Handschaltung und variablen Allradantrieb. Trotz seiner klassischen 911-Proportionen basiert er nicht auf einem Porsche.

Brabus Bodo Cabriolet. Offen für 360.

Nach dem Bodo Coupé folgt nun die offene Version. Das Brabus Bodo Cabriolet übernimmt den 1.000 PS starken V12-Biturbo, die handgefertigte Carbonkarosserie und die aktive Aerodynamik des Gran Turismo, kombiniert das Ganze aber mit einem elektrisch betätigten Stoffdach. Gebaut werden weltweit 77 Exemplare.

Porsche Flachbau RS. Flach gemacht.

Der Porsche 935 gehört zu den großen Rennwagen der Markengeschichte. Den meisten ist er allerdings unter einem anderen Namen bekannt: Moby Dick. Seine extrem flache Front, die weit ausgestellten Formen und das mächtige Heck machten ihn Ende der 1970er-Jahre unverwechselbar. Nun greift Porsche diese Idee noch einmal auf – als straßenzugelassenes Einzelstück auf Basis eines 911 GT2 RS.

McLaren McL 6GT. Zurück zum Schalten.

McLaren erinnert mit dem McL 6GT an einen Sportwagen, der nie in Serie ging. Die Studie greift Bruce McLarens ursprünglichen M6GT auf und kombiniert dessen Idee mit moderner Carbontechnik, V8-Motor und Handschaltgetriebe. Ein Serienmodell soll 2028 folgen.

Porsche 911 GT3 „100 Jahre Nürburgring“.

Im nächsten Jahr wird der Nürburgring 100 Jahre alt. Porsche Deutschland feiert das Jubiläum mit einer auf 100 Exemplare limitierten Sonderedition des 911 GT3. Grün und Gold bestimmen den Auftritt, auf Wunsch kommt das Manthey Kit mit 540 Kilogramm Abtrieb hinzu.

Koenigsegg CCGT1. Das Rennen, das nie stattfand.

Koenigsegg holt eine alte Idee zurück. Der neue CCGT1 erinnert an den CCGT von 2007, einen GT1-Rennwagen, der fertig entwickelt war, aber nie zu einem offiziellen Renneinsatz kam. Fast 20 Jahre später wird daraus ein straßenzugelassenes Sondermodell mit bis zu 1.600 PS und mehr Rennstreckenfokus als bei jedem Koenigsegg zuvor.

Louis Vuitton x Singer. Haute Couture.

Louis Vuitton und Singer haben gemeinsam zwei Porsche 911 aufgebaut, die weit über übliche Sonderlackierungen hinausgehen. Ein Classic Coupé und ein Classic Turbo Cabriolet wurden vollständig individualisiert – mit eigenen Farben, Lederarbeiten, Instrumenten, Gepäcklösungen und sogar einer herausnehmbaren Louis-Vuitton-Uhr im Cockpit.

Jaguar Type 01. Vier Plätze, eine klare Linie.

Jaguar zeigt erstmals den Innenraum des kommenden Type 01. Auffälligstes Element ist eine Mittelkonsole, die sich durch das gesamte Cockpit zieht und Fahrer sowie Passagiere voneinander abgrenzt. Vieles von dem, was beim Konzeptfahrzeug noch wie eine Designstudie wirkte, soll tatsächlich in die Serie übernommen worden sein.

Porsche 964 x 22 Eternity. Auf Dauer angelegt.

Ein Porsche Zentrum baut seinen eigenen Restomod: Mit „22 Eternity“ startet das Porsche Zentrum Darmstadt ein Projekt für individuell aufgebaute Klassiker. Den Anfang macht ein 964 Carrera 2 im Werksturbolook, mit 3,8-Liter-Saugmotor, Sechsganggetriebe und einem Interieur, das sich ziemlich frei durch die Porsche-Geschichte bedient.

Bugatti Destrier. Der Bolide zieht den Rennanzug aus.

Bugatti verwandelt den kompromisslosen Bolide in ein Einzelstück für den Concours d’Elegance. Der Destrier übernimmt Carbon-Monocoque und 1.600-PS-W16, verzichtet aber weitgehend auf die sichtbare Rennsport-Aerodynamik. Das Ergebnis ist weniger Rennwagen als rollende Skulptur.

Ferrari Amalfi Spider. Oben ohne am Olymp.

Der Amalfi Spider übernimmt die Präzision und Leichtigkeit des Coupés, rückt Motor, Landschaft und Geschwindigkeit aber näher an die Insassen. Unter der Sonne Athens zeigt sich, dass das offene Dach kaum fahrdynamische Zugeständnisse verlangt – dafür aber deutlich mehr Atmosphäre liefert.

Audi A2 e-tron. Effizient, hochwertig, teuer.

Audi holt den A2 zurück. Vor gut 25 Jahren trat das Original mit Aluminiumkarosserie, ungewöhnlicher Raumökonomie und einer besonders sparsamen Dreiliter-Version an. Technisch war der Kleinwagen seiner Zeit voraus, wirtschaftlich blieb er hinter den Erwartungen zurück. Nun versucht Audi einen zweiten Anlauf. Diesmal fährt der A2 rein elektrisch.

Brabus 800 Cabrio. Oben ohne, unten drüber.

Kurz vor der IAA 2025 deutete Mercedes-Chef Ola Källenius erstmals eine neue offene G-Klasse an. Bis das Serienmodell 2027 erscheint, gehört die Bühne jedoch Brabus. Die Bottroper haben der aktuellen G-Klasse bereits das Dach genommen, den V8 auf 800 PS gebracht und den Preis auf 906.185 Euro getrieben.

Audi Q9. Der Nachzügler.

Audi steigt spät in das Segment der besonders großen Luxus-SUV ein. Während BMW mit dem X7 und Mercedes mit dem GLS längst etabliert sind, soll der neue Q9 nun auch in Ingolstadt die Lücke oberhalb des Q7 schließen. Vor allem in Nordamerika, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten dürfte das Modell eine wichtige Rolle spielen.

He Xiaopeng: „Wir sehen Xpeng nicht als Autohersteller.“

Die chinesischen Autohersteller geben derzeit Vollgas und setzen vor allem die deutschen Marken massiv unter Druck. Kaum ein Unternehmen expandiert dabei so schnell wie Xpeng, das erst 2014 gegründet wurde. Wir sprachen mit Mitgründer und CEO He Xiaopeng über die Pläne für den europäischen Markt.

Range Rover GT. Zwischen SUV und Gran Turismo.

Range Rover bereitet sein fünftes Modell vor. Der neue GT soll die klassische Geländewagenwelt der Marke mit den Proportionen und dem Reisekomfort eines Grand Tourers verbinden. Eine erste Sitzprobe zeigt vor allem, wohin sich Range Rover innen entwickeln will: weniger Bildschirme, klare Flächen und überraschend viel Platz im Fond.

HWA EVO: Chassis Nummer 001 geht an die Loh Collection.

HWA hat mit der Auslieferung des EVO begonnen. Das erste Kundenfahrzeug wurde an Prof. Dr. Friedhelm Loh übergeben und zieht in das Nationale Automuseum The Loh Collection ein. Dort steht es künftig neben zwei originalen Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II.

Audi Nuvolari. Deutsch-italienische Koproduktion.

Der Audi R8 ist Geschichte, der TT längst aus dem Programm verschwunden. Trotzdem will sich Audi offenbar nicht vollständig aus dem Sportwagengeschäft zurückziehen. Mit dem Nuvolari entsteht eine auf 499 Exemplare begrenzte Kleinserie auf Basis des Lamborghini Temerario. Der Hybridantrieb soll 1.001 PS leisten.