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Militem. Italo-Western.

Wem ein Jeep Wrangler, ein Renegade oder gar ein Ram Pick Up zu langweilig ist, kann sich ab sofort einen Militem gönnen – US-Power gepaart mit italienischem Flair. Für alle, die Italo-Western lieben.

Günstig ist das Ganze nicht, denn ein entsprechend ausstaffierter Jeep Wrangler im Militem-Gewand kostet leicht und locker 110.000 bis 120.000 Euro. Dafür gibt es unter anderem edle Ledersitze, exklusive Individualisierungen im Innern und Karosserieumbauten, mit denen der Militem Ferox beinahe aussieht wie nach einem monatelangem Krafttraining in der Muckibude. Brabus lässt grüßen!

Verloren hat ein Modell wie der Wrangler durch die Militem-Behandlung unter anderem seine charakterstarke Kühlermaske mit den sieben Lufteinlässen oder die markenten Jeep-Signets. Statt der Trail-Rated-Palette an den vorderen Kotflügeln, die Zeugnis von der Geländegängigkeit auf dem legendären Rubicon Trail geben, belegt ein metallenes Abzeichen, was alle Militem-Modelle in sich tragen – das Beste aus beiden Welten – „American Tech – Italian Made“.

So können geneigte Kunden allein zwischen 18 unterschiedlichen Lederfarben, zwölf Nappaarten, 15 Alcantara-Innenräumen, Jeansstoffen, Karbonelementen oder zahllosen Kontrastnähten wählen. Der Umbau der verschiedenen Modelle erfolgt in einer Fertigungsstätte nahe Como und dauert pro Fahrzeug zwischen drei und fünf Wochen.

In Italien gibt es seit dem Marktstart 2019 vier Händler, während in Deutschland nach pandemischen Verzögerungen und einem Pionierbetrieb in Düsseldorf jetzt eine zweite Station in Berlin ihre Tore für die Kunden aufsperrt. „Bisher wurden pro Jahr 50 Fahrzeuge von Jeep zu Militem-Modellen für besonders anspruchsvolle Kunden gefertigt“, erläutert Militem-Kopf Riccardo Cavarzan, „auf dem deutschen Markt soll sich diese Zahl verdreifachen.“

Neben dem bisherigen Bestseller Jeep Wrangler als kernig-edlem Militem Ferox wurde nunmehr der noch urwüchsigere Gladiator als Ferox T mit offener Ladefläche und Aufbauten wie aus einem Endzeitstreifen aufgelegt. Wer es in der City lieber etwas kleiner möchte, entscheidet sich für den pausbäckigen Jeep Renegade, der nach dem Umbau zum Militem Hero jedoch bulliger denn je erscheint. Drei Nummern größer parkt nebenan im Verkaufsraum von Monza der mächtige Dodge Ram 1500, der nach der Designkur zum stämmigen Militem Magnum wird und einem schon im Stand Angst machen kann.

Neben wuchtigen Schürzen, ausladenden Schwellern und mächtigen Radsätzen, die Stellantis-Modelle zu wahren Italo-Brabussen werden lassen, tun die exklusiveren Innenräume gerade den Jeep-Modellen gut. Preiswerte Kunststoffoberflächen werden mit edlen Tierhäuten oder schickem Alcantara bespannt und heben die Militem-Krieger so auf Premiumniveau. Gerändert werden durch die Muskelkur auch Fahrwerke, Brems- und donnernde Auspuffanlagen. Zeitnah soll sich auch bei den Antrieben etwas tun, denn aktuell sind alle Modelle mit den normalen Motoren von der Stange unterwegs.

„Für die turbogetriebenen Vierzylinder interessieren sich nur wenige Kunden“, sagt Riccardo Cavarzan, „die Fans von Wrangler und Gladiator entscheiden sich für den 285 PS starken 3,6-Liter-Sechszylinder und warten bereits auf den neuen 392er-Achtzylinder.“ Das neue Topmodell des Ferox 500 wird sogar von einem 6,5 Liter großen V8-Saugmotor mit 470 PS und 637 Nm maximalem Drehmoment angetrieben, der noch mehr Dampf und Klang bietet. Auf Wunsch bekommen die Modelle auch einen Gasantrieb und Militem sinniert bereits über erste Elektroversionen.

TEXT Stefan Grundhoff für WALTER

LESENSWERT.