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Prototypenerprobung BMW 7er.

Kurze Zeit kann sich der iX damit brüsten, das Aushängeschild im Hause BMW zu sein. Doch der kommende Siebener steht als Konkurrent von Audi A8, Mercedes S-Klasse und EQS bereits in den Startlöchern. Erstmals wird es das bayrische Topmodell nicht nur als Verbrenner geben, sondern auch als Elektroversion i7.

Es ist noch etwas hin, doch bereits im kommenden Frühjahr soll der neue BMW 7er seine Weltpremiere feiern und auch noch im Jahre 2022 zu den Kunden rollen. Kurz nach seinem Marktstart Ende kommenden Jahres als Verbrennerversion kommt die Luxuslimousine unter der Bezeichnung i7 auch als Elektrovariante zu den Kunden in aller Welt.

Zum Marktstart wird es den kommenden Siebener wie bisher mit verschiedenen Sechs- und Achtzylindermotoren geben. Vierzylinder bekommen – abgesehen von einer Basisvariante für China – ebenso keine Chance wie der besonders imageträchtige Zwölfzylinder, der ehemals den 760er befeuerte. Während das 6,6 Liter große V12-Triebwerk unverändert in verschiedenen Rolls-Royce-Versionen angeboten wird, muss das neue BMW-Aushängeschild auf das imageträchtige Brennkammerdutzend verzichten. Das bietet aktuell nur noch die Mercedes S-Klasse und der Bentley Flying Spur. 

Obschon der aktuelle Achtzylinder mit seinen 530 PS in Verbindung mit der bekannten ZF-Achtgangautomatik aktuell das Maß der Antriebsdinge im Luxussegment ist, wird es mittelfristig noch einen komplett neu entwickelten V8 mit Aufladung geben. Erstmals dann wohl auch als Powerhybrid namens BMW M7, der ebenso wie im neuen Luxus-SUV des BMW XM mehr als 700 PS leisten könnte und damit Jagd macht auf den neuen Mercedes AMG EQS 53. Die elektrische Reichweite der verschiedenen Plug-In-Hybriden mit sechs und acht Zylindern wird bei über 100 Kilometern liegen und das Antriebsportfolio ein Spektrum zwischen 250 und knapp 750 PS abbilden.

Die meisten Varianten des neuen Siebeners und somit auch der elektrische i7 werden serienmäßig über einen Allradantrieb verfügen. Die verschiedenen i7-Versionen bieten dabei nicht nur die Fahrerassistenzstufe drei, sondern auch Leistungen zwischen 350 und ebenfalls über 700 PS. Die leistungsstärkste Variante der neuen Siebener-Reihe könnte demnach ein Elektromodell sein, das Jagd macht auf Modelle wie Lucid, Nio und Co. Der Normverbrauch der aktuelle i7-Prototypen liegt unter 20 kWh / 100 Kilometer.

Derzeit läuft die Prototypenerprobung des kommenden Topmodells in aller Welt auf Hochtouren. So sind nicht nur in Europa zahlreiche Fahrzeuge unterwegs, sondern auch in Nordamerika und Asien. Bei der Heißlanderprobung auf Teststrecken und öffentlichen Straßen in aller Welt verifizieren die Entwicklungsingenieure dabei vor allem die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Elektromotoren, des Allradantriebs und der Hochvoltbatterie bei maximaler Belastung durch hohe Temperaturen, unbefestigte Wege, Staubentwicklung und große Höhenunterschiede. Dabei führt der Weg zur Serienreife die Prototypen des BMW i7 unter anderem über zerborstene Schotterpisten und in glühend heiße Wüstengebiete, ins Gebirge und auf ausgewählte hochdynamische Strecken. 

Doch nicht nur in der Hitze, auf verschiedenen Teststrecken und in Stau-Innenstädten ist die Flotte der getarnten Prototypen derzeit unterwegs. Der aktuell begonnene Winter 2021 / 2022 bringt einem Teil der Flotte den letzten Schliff bei der ebenfalls marternden Kaltlanderprobung. Das Augenmerk liegt bei den Wintertest dabei nicht zuletzt auf den Bestandteilen des elektrischen Antriebssystems. Elektroantrieb, Hochvoltbatterie, Leistungselektronik und Ladetechnologie des BMW i7 entstammen dabe der fünften Generation der BMW-Elektrotechnologie, die bereits im BMW iX verbaut ist. Bei extremen Minustemperaturen im Norden Schwedens stellen vor allem der Motor, die Batterie und die Temperierung der Hochvoltbatterie des BMW i7 ihren Reifegrad unter Beweis.

TEXT Stefan Grundhoff; press-inform

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