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Skoda Enyaq RS Coupé. Leistungsschub.

Der VW ID.4 bekam mit dem ID.5 einen Coupébruder, Audi spendierte seinem Q4 E-Tron ebenfalls zwei Karosserievarianten und jetzt ist Skoda mit seinem Enyaq dran, der ebenfalls auf dem MEB-Baukasten unterwegs ist, im Unterschied zu den vier anderen Modellen jedoch nicht in Zwickau, sondern in Tschechien vom Band läuft. Optisch unterscheidet sich das Enyaq Coupé abgesehen von der ab der B-Säule leicht abfallenden Dachlinie nicht von seinem allemal ansehnlichen Elektro-Bruder. Das Ladevolumen ist mit 570 Litern hinter der weit aufschwingenden Klappe kaum kleiner als die 585 Liter des Standard-Enyaq und die Kopffreiheit im Fond ist trotz des serienmäßigen Panoramadach ebenfalls nahezu identisch.

Mit einer Länge von 4,65 Metern ist das Coupé vier Millimeter länger als der Enyaq und mit 1,62 Meter identisch hoch. Breite und Radstand sind mit (1,88 beziehungsweise 2,77 Meter ebenfalls gleich. Wahlweise gibt es 19- bis 21 Zoll große Räder, Matrix-LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten. Auf Wunsch ist für das Enyaq Coupé ebenfalls das markante Crystal-Face zu bekommen, bei dem 131 LEDs die vertikalen Rippen sowie die horizontale Leiste des Grills illuminieren. Die neue Coupé-Modellvariante ist zum Marktstart allein als RS-Version mit 220 kW / 299 PS / 465 Nm erhältlich, die noch über dem bisherigen Topmodell Enyaq 80x mit 195 kW / 265 PS / 425 Nm rangiert. Doch im Herbst dürfte das Enyaq Coupé dann ebenfalls in den schwächeren iV60 und iV80 Leistungsstufen mit 180, 204 und 265 PS angeboten.

Da der cW-Wert mit 0,23 günstiger ist als beim normalen Enyaq gibt es für die Version mit dem 82-kWh-Akkupaket eine maximale Reichweite von 535 Kilometern. Im Gegensatz zu den normalen Enyaq-Modellen, wo bereits bei 160 km/h Schluss mit dem Vortrieb ist, darf der RS-Enyaq ebenso wie VW ID.5 GTX und Audi Q4 E-Tron 50 Quattro immerhin 180 km/h schnell fahren, bevor die Elektronik den Wagen abbremst. Das Platzangebot unterscheidet sich vom normalen Enyaq ebenso wenig wie die Bedienung. Serienmäßig an Bord sind das zentrale Infotainment-Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 13 Zoll und das nur 5,3 Zoll große Digitalcockpit, das optional durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion ergänzt werden kann. Einen offiziellen Preis gibt es noch nicht, jedoch dürfte das neue Topmodell des Skoda Enyaq RS Coupé bei knapp unter 60.000 Euro starten.

TEXT Stefan Grundhoff; press-inform

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