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AMC – Alpha Motor Corporation. Zurück in die Zukunft.

Kaum ein Monat, in dem nicht eine neue Elektromarke die automobile Weltbühne betritt. Seit einigen Monaten hat besonders in den USA AMC – die Alpha Motor Corporation – für Aufsehen gesorgt. Doch haben die drei automobilen Fragezeichen Ace, Jax und insbesondere der Wolf eine Marktchance?

Die Premiere des AMC Wolf im renommierten Petersen Automuseum von Los Angeles sorgte nicht nur unter den kalifornischen Elektrojüngern für mächtig Aufsehen. In Deutschland ist Wolf die Militärversion der rustikalen Mercedes G-Klasse und auch der AMC Wolf spielt als Gegenpol zum modernen Elektroantrieb offen mit seinen Retrogefühlen auf vier Rädern.

Wer die Trilogie der Zurück-in-die-Zukunft-Filme mit Hauptdarsteller Marty McFly alias Michael J. Fox im Kino gesehen kann, der kennt auch den schwarzen Toyota Hilux mit Offroadreifen, Rammschutz und Zusatzscheinwerfern auf dem Überrollbügel. Und wer sich die AMC Wolf anschaut, der kann eine gewisse Ähnlichkeit zum Filmauto von einst kaum abstreiten.

Doch während der amerikanische Midsize-Pick-Up der Mittachziger Jahre von einem drei Liter großen V6-Benziner angetrieben wurde, setzt die Alpha Motor Corporation bei seinen Fahrzeugen wenig überraschend auf Elektroantriebe. Neben dem elektrischen Wolf und seinen allzu sportiven Derivaten, bietet AMC auf seiner Website noch die beiden Fahrzeuge Ace und Jax in verschiedenen Versionen an.

Der nur 4,18 Meter lange und 1,6 Tonnen schwere AMC Ace ist eine kompakte Sportlimousine nach Vorgabe von Ford Escort, Lancia Fulvia oder BMW 1er M Coupé mit jeder Menge Retrogenen. Der elektrische Antrieb erfolgt klassisch über die Hinterachse. Der 4,56 Meter lange Jax ist dem gegenüber ein kompakter Crossover irgendwo zwischen Coupé und Limousine – natürlich ebenfalls elektrisch und allemal cool im Design. Er hat mit seinem Akkupaket eine Reichweite von 400 Kilometern. Wahlweise gibt es Front- oder Allradantrieb.

Doch enthüllt wurde im Petersen Museum mit dem AMC Wolf das einzige Modell, das derzeit auch real zu existieren scheint. Der 4,83 Meter lange Elektro-Pick-Up glänzt nicht nur mit seinem Design, sondern nicht zuletzt mit seinem Preis von 36.000 bis 46.000 US-Dollar. Dafür gibt es wahlweise einen Hinterradantrieb oder zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse, die den Pick Up in unter 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen.

Das nicht näher definierte Batteriepaket soll Reichweiten zwischen 400 und 450 Kilometern realisieren, wenn der Kalifornier nach seinem Produktionsbeginn im vierten Quartal 2023 auf den Markt kommen soll. Nicht nur für den Heimatmarkt USA wichtig; die Anhängelast soll bei 1.360 Kilogramm liegen, während die Räder mit einer Größe von 16 bis 18 Zoll überraschend klein sind. In der Fahrgastzelle gibt es ebenso wie bei Jax und Ace puristisches Design, zwei Sitzplätze, animierte Instrumente und ein großes Zentraldisplay.

Neben dem normalen AMC Wolf mit Einzelkabine gibt es den Elektro-Pick-Up wie die üblichen Lademeister auf dem US-Markt auch mit einer größeren Einzel- und einer Doppelkabine als Wolf+ und als 5,45 Meter langen Superwolf Truck. Der schafft mit einer Akkuladung bis zu 500 Kilometer und kann über drei Tonnen an den Haken nehmen. Abwarten, ob die erst 2020 gegründete Alpha Motor Corporation nur eine elektrische Luftnummer ist oder real auf den Markt kommt. Träumen muss erlaubt sein – gerade bei Elektroautos. Und es heißt ja schließlich auch in dem Streifen: Zurück in die Zukunft.

TEXT Patrick Solberg; press-inform

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