Lotus Evija Fittipaldi. Emmos Erbe.

Kaum hatte man den seit mehr als zwei Jahren überfälligen Evija als Fata Morgana abgeschrieben, schon gibt Lotus wieder ein Lebenszeichen von sich.

Die Serienfertigung des ersten Hypercars der inzwischen zum Geely-Konzern gehörenden Marke läuft zwar immer noch nicht an. Dafür wird eine auf acht Exemplare limitierte und bereits komplett verkaufte Sonderserie auf Kiel gelegt. Anlass ist der 50. Jahrestag des Gewinns der Formel-1-WM durch Lotus als Team und Emerson Fittipaldi als Fahrer.

An Emmos 1972er-Boliden, auf dem die ikonische schwarz-goldene John-Player-Kriegsbemalung erstmals auftauchte, erinnern zahlreiche Details. Seine fünf Siege der Saison sind auf dem Heckflügel verewigt. Des Brasilianers damalige Startnummer 8 – siehe Stückzahl – blitzt auf den Flanken durch, sein Name ist auf der Armaturentafel eingestickt. Und sonst? Je ein E-Motor pro Rad soll für eine Systemleistung von etwa 2.000 PS sorgen. Damit zoomt sich der Evija in weniger als neun Sekunden auf Tempo 300. Im direkten Duell bliebe der 1972er-Formel-1-Renner klar zweiter Sieger. 

Technische Daten

Vier Elektromotoren mit zusammen rund 1.470 kW (2.000 PS); je nach Fahrmodus Hinterrad- oder Allradantrieb; 0-100 km/h unter 3,0 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit begrenzt auf 350 km/h; Preis 1,75 Mio. Pfund (rund 2,1 Mio. Euro) netto

LESENSWERT.

WALTER.