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Audi A8 Horch. Blick auf China.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Horch die wohl exklusivste Automarke, die man in Europa fahren konnte. Nach dem Krieg verlor sich die Marke und ging letztlich in der Auto Union und somit in Audi über. Weil die Ingolstädter einen Luxuskonkurrenten für Maybach und die exklusivsten BMW-Modelle brauchen, wurde der traditionsbeladene Markenname als Modellbezeichnung wieder herausgeholt und mit dem Audi A8 neu belebt. Doch außer der neuen China-Variante mit mehr Luxus und nochmals mehr Radstand hat der überarbeitete Audi A8 nicht viel wirklich Neues zu bieten. Es gibt neue LED-Frontscheinwerfer und einen modifizierten Kühlergrill – schmale Veränderungen um gegen die starke deutsche Konkurrenz ein paar Jahre zu bestehen, die zudem mit Elektroversionen glänzen, die mit dem EQS schon verfügbar sind oder mit dem BMW i7 noch kommen.

Da dürfte sich der nochmals um 13 Zentimeter im Vergleich zum Audi A8 L auf 5,45 Meter verlängerte Audi A8 Horch auf dem Hauptmarkt China leichter tun. Er bietet im Innenraum zusätzlichen Luxus mit exklusiven Ledersitzen in Rautensteppung, Logo-Prägung in den Ruhekissen sowie Hochflor-Fußmatten im Fond. Neben dem Längenzuwachs bietet der A8 Horch einen speziellen Kühlergrill mit vertikalen Streben sowie Chrom-Applikationen an Karosseriedetails sowie Horch-Plakette an der C-Säule, eine spezifische Lichtsignatur am Heck, vergrößertes Panoramadach und einen noch luxuriöseren Ruhesitz im Fond.

Die neuen LED-Scheinwerfer selbst, die alle Modelle bieten, sind echte Hightech-Beamer. Jeder von ihnen verfügt über 1,3 Millionen Mikrospiegel, die das Licht in winzigste Pixel zerlegen und dadurch filigran steuern lassen. Dies ermöglicht unter anderem ein Spur- und Orientierungslicht für Autobahnen. Die Scheinwerfer strahlen hier einen Lichtteppich ab, der die eigene Spur besonders hell ausleuchtet, was speziell in Baustellen bei der Orientierung helfen soll. Beim Entriegeln und Verlassen des Autos können die Digitalbeamer zudem verschiedene Coming-Home-/Leaving-Home- Funktionen generieren.

Technischer Höhepunkt am überarbeiteten Audi A8 ist sein vorausschauendes Aktivfahrwerk, das jedes Rad über einen Elektromotor mit zusätzlichen Kräften von sportlich bis sehr komfortabel be- oder entlasten kann und damit die Lage der Karosserie in jeder Fahrsituation regelt. Neben dem eleganten Design bleibt der ebenso luxuriöse wie komfortable Innenraum die große Stärke des Audi A8. In der Topausstattung mit langem Radstand gibt es unter anderem einen Ruhesitz mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten und eine Fußablage an der Lehne des Beifahrersitzes. Hier können sich Passagiere die Fußsohlen in mehreren Stufen wärmen und massieren lassen. Zum Ruhesitz- Paket gehören eine Rückenmassage mit 18 pneumatischen Kissen, elektrisch einstellbare Komfortkopfstützen, auf Wunsch eine durchgehende Mittelkonsole mit Klapptischen, Vierzonen-Komfortklimaautomatik und die neuen Bildschirme im Fond. Für gekühlte Getränke sorgt eine Kühlbox inklusive Barfach. Während gekühlte Getränke geschlürft werden, können sich die Passagiere im Fond auf neuen 10,1-Zoll-Displays mit HD-Auflösung unterhalten lassen, die an den Lehnen der Vordersitze befestigt werden.

Bei den Antrieben bleibt alles beim Alten und so bieten die Modelle – wahlweise mit langem oder normalem Radstand – obligatorisch eine Achtstufenautomatik und Allradantrieb. Basistriebwerk ist der Audi A8 TFSI 55 Quattro mit 250 kW / 340 PS / 500 Nm, der auf 100 Kilometern 8,1 Liter Super verbraucht. Speziell für den chinesischen Markt gibt es eine schwächere Version mit 286 PS. Deutlich interessanter dürfte für viele Marke der aufgeladene V8-Benziner sein, dessen Vierliter-Triebwerk 338 kW / 460 PS / 660 Nm leistet. Er beschleunigt aus dem Stand in 4,4 Sekunden auf Tempo 100 und bietet einen Normverbrauch von 10,7 Litern Super auf 100 Kilometern. Ebenfalls im Programm verbleiben der Dreiliter-Diesel mit 286 PS und der beliebte Plug-In-Hybride, dessen Dreiliter-V6 mit Elektrounterstützung rund 450 PS leistet. Topmodell bleibt der 420 kW / 571 PS starken Audi S8 mit 800 Nm maximalem Drehmoment. Marktstart für den neuen Audi A8 im Dezember. Der Basispreis des A8 55 TFSI Quattro liegt bei 99.500 Euro; die Topversion S8 kostet mindestens 144.800 Euro.

Patrick Solberg; press-inform

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