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Lancia Ypsilon 2025. Alles auf Neuanfang.

Nachdem Lancia außerhalb der italienischen Heimat in Vergessenheit geraten ist, soll sie nun wiederauferstehen. Den Anfang macht der neue Lancia Ypsilon.

Obwohl der Lancia Ypsilon mächtig in die Jahre gekommen ist, wurde er im vergangenen Jahr mit 45.000 verkauften Modellen nochmals zum drittmeistverkauften Fahrzeug Italiens. In seinem Segment ist er seit Jahren die Nummer eins und ab Spätsommer rollt endlich ein Nachfolger an. Zunächst nur im Heimatland Italien. „Danach folgen Belgien und die Niederlande sowie Spanien und Frankreich“, erläutert Lancia CEO Luca Napolitano, „im kommenden Jahr ist dann Deutschland dran.“

Die Renaissance der Marke Lancia ist elektrisch, denn außerhalb von Italien ist der edle Ableger des Stellantis Konzerns längst von allen Verkaufslisten verschwunden. Drei Millionen verkaufte Ypsilon-Exemplare in vier Jahrzehnten – das ist eine allemal imposante Zahl. Diese ist umso beeindruckender, als das die allermeisten Verkäufe auf dem Heimatmarkt Italien von statten gingen. 

Jetzt folgt die überfällige Neuauflage mit schickem italienischen Design und bekannter Technik aus dem Stellantis-Konzernregal. Kurze Übergänge, eine polarisierende Front mit leicht stierem Blick aus den weit nach außen positionierten LED-Augen sorgen für einen modernen Chic, während die LED-Leuchten am Heck einen Hauch Stratos-Charme verbreiten. Unterwegs ist der neue Lancia Ypsilon auf der bekannten e-CMP-Plattform von Stellantis Gruppe, während der Elektromotor – bekannt aus nahezu alle kompakten Schwestermodellen – 115 kW (156 PS) und ein maximales Drehmoment von 260 Nm leistet.

In dem kleinen Lancia Ypsilon sorgt das 54 kWh große Akkupaket für eine Reichweite von 400 Kilometern. Nicht auf der Höhe der Zeit ist die maximale Ladegeschwindigkeit von 100 kW. Eine Auswahl in Sachen Antrieb gibt es nicht – zunächst. 2025 folgt die sportliche Topversion Lancia Ypsilon HF mit 177 kW (240 PS), der den Fronttriebler aus dem Stand in 5,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll. Der Antrieb ist identisch mit dem des neuen Fiat 600e Abarth.

Lancia Ypsilon kommt als Mildhybrid-Benziner

Mit dem Ypsilon will Stellantis die Marke Lancia nach Jahren des Dahinsiechens neu aufleben lassen. Nach dem Ypsilon folgen bis 2028 zwei weitere Elektromodelle, mit denen sich Lancia ins ertragreiche Premiumsegment emporarbeiten will. Im Gegensatz zum Ypsilon, der speziell mit Blick auf den Heimatmarkt auch als 100 PS starker Benziner mit Mildhybridtechnik Kunden locken soll, werden die kommenden größeren Modelle Gamma und Delta ausschließlich elektrisch angetrieben.

Der Lancia Gamma wird 2026 eine rund 4,70 Meter lange Schräghecklimousine, die betont luxuriös ausgestattet auch als Allradler angeboten wird. „50 Prozent der Kunden werden aus Italien kommen; die andere Hälfte soll in anderen Nationen verkauft werden“, sagt Luca Napolitano. 2028 rollt der große Lancia Delta an. Um die Fahrzeuge stilecht im Premiumsegment zu vermarkten, sind in Europa 70 Lancia-Center geplant, um die neue frohe Italo-Botschaft zu verkünden. 

Die erste Serie des 4,08 Meter langen Lancia Ypsilon ist eine auf 1.906 (gemäß dem Gründungsjahr 1906) Fahrzeuge limitierte blaue Sonderedition des Luxusmöbelherstellers Cassina. Die Ypsilon-Sitze – beheizbar und mit einer Massagefunktion ausgestattet – sind mit einem weichen Samt bezogen, das mit Rippenmuster nebst Doppelnähten lockt. Ein nettes Detail des Lancia Ypsilon ist der von Cassina entwickelte Tavolino; eine von einem Couchtisch inspirierte Mittelkonsole, die in Leder bezogen ist.

Neu sind die beiden 10,25-Zoll-Displays für Instrumente, Navigation und Soundsystem. Beim Preis werden sich einige Fans des Lancia Ypsilon jedoch umschauen, denn die Sonderedition Cassina startet auf dem Heimatmarkt Italien für 39.500 Euro oder zu einem monatlichen Mietpreis von 200 Euro – inklusiv Wallbox. Aktuell geht es für den 70-PS-Benziner bei 17.650 Euro los.

TEXT Stefan Grundhoff

LESENSWERT.
WALTER.