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„Lieb’s oder lass es, dazwischen drin gibt’s nichts.“ (Genetikk feat. Sido)
Diese Textzeilen aus dem gleichnamigen Song sind so klug wie alles entlarvend. Im Prinzip muss man sich das alle paar Minuten fragen. Lieben wir, was wir da machen? Ja? Cool! Nein? Dann sofort aufhören damit und nicht sich und die Mitmenschen weiter damit beelenden. Jobs, Beziehungen, Anschaffungen, Bekanntschaften, Wohnsituationen, Verabredungen – einfach alles könnte man damit hinterfragen und die (eigene) Welt verbessern.
Wie viel mehr Freude könnte jeder haben, wenn er wie die Protagonisten in dieser Ausgabe handeln würde. Unser neuer Autor Konstantin Arnold zum Beispiel, dem es genetisch verwurzelt nichtmal unter Zwang möglich wäre, Mainstream-Texte anzuliefern. Macht er einfach nicht, weil er liebt, was er tut. Und wir lieben ihn dafür. Oder Tanja Brassler, die neue Chefin von MeisterSinger-Uhren. Die ist so verknallt in ihre Einzeiger-Uhren, liebt das Leben, eine Freude mit Ihr zu sprechen. Oder nehmen wir Ulf Poschardt, der immer sagt was Sache ist. Er liebt es. Und dürfte er es nicht, würde er es ganz sicher ganz lassen. Und dann sind da noch der Marmorboxenbauer, die besonderen Gourmet-Hoteliers, und die … ach, guckt einfach mal, sind zu viele im Heft. Aber sie alle lieben was sie tun.
