WERBUNG

Morgan Plus Four CX-T. Abenteurer aus Britannien.

Als einen der letzten Autohersteller zieht es nun auch Morgan ins Gelände. Die Briten, die wie kaum ein anderer Hersteller für klassische Roadster mit Retrocharme stehen, bringen mit der Kleinserie des Morgan Plus Four CX-T nun einen Spaßmacher für Abwege.

So ganz neu ist die Idee mit einem Morgan, der auch abseits befestigter Straßen sein Können zeigt nicht, denn bereits vor dem 1. Weltkrieg wurden die Modelle des charismatischen britischen Kleinserienherstellers immer wieder bei harten Trailfahrten und ebensolchen Rennen quer durchs Land eingesetzt, wo Schlamm, Wasserdurchfahrten und Bergpisten zum Programm gehörten.

Die Idee wurde nun mit dem auf der aktuellen CX-Plattform mit dem neuen Morgan Plus Four CX-T umgesetzt. Hilfestellung für den Morgan-Offroader kam dabei von Rally Raid UK, die sich seit Jahren einen Namen mit der Entwicklung und Umsetzung von Offroadern für die Rallye Dakar einen Namen gemacht haben.

Im Unterschied zu den normalen Morgan-Roadstern bekam der Plus Four CX-T umfangreiche Karosserieversteifungen nebst Gitterrohrrahmen, eine rustikale Feder-Dämpfer-Kombination sowie einen mehrteiligen Unterfahrschutz, um das Fahrzeug gegen Beschädigungen durch Steine und Felsen zu schützen.

Eine Bodenfreiheit von 23 Zentimetern sorgt dafür, dass der Doppelsitzer über die meisten Gegenstände hinwegkrabbelt, die sich ihm in den Weg stellen. So kann der Morgan-Offroader zu Orten kommen, die sich mit einem Modell des britischen Herstellers noch nie erreichen ließen.

Wer sich für den ungewöhnlichen Spaßmacher interessiert, muss schnell sein, denn Morgan legt von dem Plus Four CX-T zum Preis von 170.000 Britischen Pfund bis zum Jahresende nur eine Kleinserie von acht Fahrzeugen auf. Die Fahrzeuge selbst werden nach speziellen Kundenwünschen im Werk Malvern / Worcestershire gefertigt und dann zu den Dakar-Spezialisten von Rally Raid UK gebracht, die den acht Fahrzeugen die Geländetechnik einrüsten.

Neben der Technik bekommt der Morgan Plus Four CX-T durch die zusätzlichen Geländeboxen aus Aluminium, die Ersatzräder im Heck und verschiedene Halterungen rundum einen völlig anderen Charakter als man es von den normalen Morgan Roadstern kennt. An dem Schutzrahmen können zudem weitere Freizeit- und Ausrüstungsgegenstände befestigt nehmen, die der Abenteurer mit auf seine Tour in die Berge nehmen will. Auch im Innern gibt es zahlreiche Ablage- und Befestigungsmöglichkeiten für Kameras, Smartphones, GPS-Navigation oder andere Gegenstände, die sich in einem knapp geschnittenen Morgan sonst nur schwer unterbringen lassen.

„Das Morgan-Designteam entwirft schon seit vielen Jahren Konzepte für moderne Testfahrzeuge. Vor etwa 18 Monaten waren unsere Investoren und CEO Steve Morris im Studio und bemerkten, wie unglaublich es wäre, eine dieser Zeichnungen zum Leben zu erwecken“, so Morgan-Chefdesigner Jonathan Wells, „das Projekt war hemmungslos und entstand aus dem Wunsch heraus, ein aufregendes britisches Abenteuerfahrzeug zu schaffen. Der CX-T demonstriert, wie viele Morgan-Fahrzeuge der letzten Zeit, die Flexibilität des Morgan-Designs. Für mich ist er ein Komplettpaket: historische Integrität, legitime Fähigkeiten und eine brandneue, abenteuerliche Ästhetik.“

Für den rechten Vortrieb im Gelände sorgen nicht nur der rustikale Unterfahrschutz und die speziellen Dämpfer mit der zusätzlichen Bodenfreiheit, sondern auch eine Sperrdifferenzial, das sonst bei verschiedenen BMW-Modellen verbaut ist. Die drei verschiedenen Fahrprogramme regeln dabei den Kraftfluss zu den beiden Hinterrädern mit einer Sperrwirkung von 0 bis zu 100 Prozent mit gleichmäßiger Verteilung der Antriebskräfte für maximalen Vortrieb, wenn es einmal enger werden sollte.

Der Motor selbst, ein zwei Liter großer Vierzylinder-Turbo aus dem Hause BMW mit 255 PS, wurde dagegen nicht verändert. Der normale Morgan Plus Four beschleunigt dabei in der 1.009 Kilogramm schweren Straßenversion aus dem Stand in weniger als fünf Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 240 km/h Spitzentempo. Wahlweise gibt es eine Fünfgang-Handschaltung oder eine Achtgang-Automatik aus dem Hause ZF, die die Normverbrauch auf 7,0 Liter auf 100 Kilometern reduziert.

Stefan Grundhoff; press-inform

LESENSWERT.