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Bugatti Bolide. Krönender Abschluss.

Bugatti wird in den nächsten Monaten von Volkswagen ins Lager von des kroatischen Hypersportwagenherstellers Rimac wechseln und elektrisch werden. Bis unter Mithilfe von Porsche der erste Elektrosportler entsteht, können sich die Bugatti-Fans auf einen finalen Höhepunkt für die Rennstrecke freuen – den Bolide.

„Mit dem Bolide haben wir vergangenes Jahr große Begeisterung ausgelöst. Nach der Präsentation baten uns viele Enthusiasten und Sammler, ein Serienfahrzeug des Experimentalfahrzeugs Bolide zu entwickeln. Die Reaktionen und die Rückmeldung von Kunden aus der ganzen Welt haben mich überwältigt“, erklärt Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti, „daher haben wir uns entschlossen, eine Kleinserie des Bolide aufzulegen, um 40 Kunden die Chance zu geben, dieses unglaubliche Fahrzeug erleben zu können. Unser Team entwickelt nun ein Serienmodell, eine ultimative Fahrmaschine für die Rennstrecke.“

Damit gibt es eine letzte Ausbaustufe des spektakulären 16-Zylinders mit acht Litern Hubraum und Turboaufladung. Der Bolide wird dabei ein deutlich extremerer Hypersportler als die bisherigen Versionen von Veyron und Chiron.

Gedacht ist der Bugatti Bolide nicht als Hypersportwagen für die Straße, sondern allein für die Rennstrecke. Offiziell präsentiert und nunmehr bestätigt wurde die Kleinserie von 40 Fahrzeugen auf der Nobelveranstaltung „The Quail“, inoffizieller Höhepunkt der Monterey Autoweek. Optisch erinnert der Bugatti Bolide eher an einen Le Mans Tourenwagen mit Elementen eines Formel-1-Fahrzeugs und taucht damit in die Rennsporthistorie des französischen Autobauers ein, der sich nunmehr auch dem Markenkonglomerat von Volkswagen verabschiedet.

„Für mich geht ein Traum in Erfüllung, dass wir dieses radikale Gedanken-Experiment des Bolide nun als Serie in die Realität umsetzen können, denn es ist mit Abstand das herausforderndste Performance-Projekt meiner 17-jährigen Bugatti-Karriere“, erklärt Achim Anscheidt, Chefdesigner von Bugatti. Neben dem martialischen Gesicht wird das Design des flachen Bugatti Bolide von dem offenen Heck und einem massigen Flügel dominiert. Der Heckflügel in Kombination mit dem Diffusor sorgt für hohe Abtriebskräfte und entsprechend optimale Traktion.

Angetrieben wird der Bugatti Bolide dabei von dem spektakulärsten Verbrennertriebwerk, das es weltweit gibt. Der acht Liter große W16-Zylinder mit 1.600 PS und 1.600 Nm maximalem Drehmoment ab 2.250 U/min, der auch die Chiron-Modelle antreibt, bekommt durch Rennbenzin mit 110 Oktan einen stimmungsvollen Leistungsnachschlag auf 1.850 PS. Mit einem Gewicht von 1.450 Kilogramm hat der Franzose ein Leistungsgewicht von weniger als ein Kilogramm pro PS.

Den Antrieb stimmen die Ingenieure für den Rundstreckeneinsatz auf höhere Drehzahlen ab, entdrosseln unter anderem Ansaug- und Abgasanlage, um ein noch schnelleres, spontaneres und extremes Ansprechverhalten zu erzielen. Ebenso werden das Kühlsystem für Turbolader, Motor, Getriebe und Differential für eine optimale Leistungsentfaltung angepasst. Zur Sicherheitsausstattung zählen unter anderem HANS-System-Kompatibilität, eine automatische Feuerlöschanlage, Druckbetankung mit Kraftstoffblase, Zentralverschluss für Räder und eine Sechspunkt-Gurtanlage.

In den nächsten drei Jahren wird der neue Hypersportwagen zur Serienreife entwickelt, die ersten Auslieferungen sind für 2024 geplant, zum Stückpreis von vier Million Euro netto. Danach wird es bei Bugatti, dann unter dem Rimac-Dach, elektrisch.

TEXT Stefan Grundhoff; press-inform

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