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Bugatti Chiron Super Sport Golden Era.

Bugatti hat in zweijähriger Bau- und Entwicklungszeit das Einzelstück des Chiron Super Sport Golden Era gefertigt. Das aufwendige Unikat ist innen wie außen spektakulärer denn je und muss dabei allein einem gefallen: seinem Kunden.

Der Kunde ist König – mehr denn je gilt das bei jenen Kunden, die hunderttausende von Euro oder gar Millionen für hoch individualisierte Traumwagen ausgeben, um der eigenen Autosammlung einen besonderen Glanz zu verleihen. Dabei ist es alles andere als einfach, einen millionenschweren Supersportwagen wie den Bugatti Chiron noch exklusiver zu machen – doch es geht. Und zwar nach ganz speziellem Kundenwunsch auf einzigartige Weise. Nach Aussagen von Bugatti ist der Chiron Super Sport Golden Era das anspruchsvollste Projekt, das das Autobauer aus Molsheim durch seine Individualisierungssparte „Sur Mesure“ je in Angriff genommen hat. 

Nächste Woche wird der ungewöhnlich gestylte Bolide auf der exklusivsten Autoveranstaltung der Welt, der Monterey Car Week, an seinen Eigentümer übergeben. „Umfangreiche Spezialaufträge wie dieser sind äußerst selten – wir sehen normalerweise nicht mehr als ein oder zwei Kreationen dieser Größenordnung pro Jahr“, erläutert der ehemalige Bugatti-Chefdesigner Achim Anscheidt, „der ‘Golden Era’ ist wahrscheinlich das anspruchsvollste Stück maßgeschneiderter Personalisierungsarbeit, an dem mein Team und ich je gearbeitet haben.“

Die Idee zum Golden Era kam von einem sehr speziellen Bugatti-Kunden, bis zu Übergabe nächste Woche im kalifornischen Pebble Beach namentlich noch unbekannt. Er brachte in Gesprächen zum Ausdruck, dass der Chiron Super Sport mit seinem W16-Triebwerk für ihn einen Meilenstein in der Welt des Automobils darstelle. Diesen Status wollte er mit einem ganz besonderen Einzelstück zelebrieren. Danach schaute sich die Kreativabteilung von Bugatti in der eigenen Historie um, weitere solcher Ikonen zu finden, die in dem Einzelstück zu einer goldenen Ära verbunden werden könnten.

„Unser Team schlug ein Konzept mit 45 Skizzen der Ikonen der Marke vor, die von Hand direkt auf das Auto gezeichnet werden sollten, und der Besitzer war sofort von der Idee begeistert“, erinnert sich Achim Anscheidt, „die Umsetzung mag recht einfach klingen, aber um ein perfektes Finish zu erreichen, das die Zeit überdauert, waren mehr Geduld und handwerkliches Geschick nötig, als man sich vorstellen kann.“ Der Kunde selbst besuchte immer wieder die Bugatti-Designwerkstatt und wurde so zu einem wichtigen Bestandteil des Arbeitsprozesses. 

Bugatti-Geschäftsführer Hendrik Malinowski: „Sur Mesure bedeutet wörtlich übersetzt maßgeschneidert, und genau dieser kundenorientierte Ansatz bei der Entwicklung von Luxusautos ist es, der die Marke auszeichnet. Unsere Teams arbeiten Hand in Hand mit unseren Kunden, um genau das zu entwerfen, was sie sich wünschen, und dann im Laufe von Monaten oder sogar Jahren eng mit ihnen zusammenzuarbeiten, um es in die Realität umzusetzen.“

So entworfen, wurde der Super Sport Golden Era zu einem rasenden Gemälde mit zahlreichen Abbildungen aus der Bugatti-Historie. Auf der Beifahrerseite zeigen 26 handgezeichnete Skizzen Ikonen wie den Type 41 Royale oder den Type 57 SC Atlantic. Auf der Fahrerseite zeigen Bilder die Wiedergeburt von Bugatti seit dem Jahre 1987, vom EB 110 über den Veyron bis zum Chiron. Besonders spektakulär: eine schlichte Darstellung der 3.712 Einzelteile, aus denen der legendäre W16-Motor besteht. 

TEXT Stefan Grundhoff

LESENSWERT.
WALTER.