Alfa Romeo 33 Stradale Perla Nera. Schwarz bis ins Gewebe.

Alfa Romeo zeigt mit dem 33 Stradale „Perla Nera“ eines der ungewöhnlichsten Exemplare seiner auf 33 Fahrzeuge begrenzten Kleinserie. Der Wagen trägt als einziger eine vollständig sichtbare, matt ausgeführte Carbonkarosserie.

Beim neuen 33 Stradale gehört Individualisierung ohnehin zum Konzept. Bei der Perla Nera geht Alfa Romeo jedoch deutlich weiter. Statt lackierter Außenhaut bleibt die Struktur des Carbons sichtbar und wird selbst zum Gestaltungselement. Entscheidend ist dabei nicht nur das Material, sondern auch seine Anordnung.

Auf der Fronthaube folgt das Carbongewebe der V-Form der Karosserie, über Dach und Heck läuft ein Fischgrätenmuster weiter. Die Fasern wurden von Hand in die Formen eingelegt und so ausgerichtet, dass sie den Linien und Flächen des Autos folgen. Carbon wird hier also nicht versteckt, sondern bewusst gezeigt.

Weniger Logos, mehr Material

Zum monochromen Auftritt gehören vollständig schwarze Räder und ein weitgehender Verzicht auf äußere Schriftzüge. Lediglich die Alfa-Romeo-Embleme bleiben erhalten. Der Effekt ist simpel: Nichts soll von der sichtbaren Carbonstruktur ablenken.

Auch innen bleibt die Farbpalette überschaubar. Schwarzes Alcantara trifft auf Carbon, ergänzt durch individuell gefertigte Details. Besonders weit ging Alfa Romeo beim Fahrersitz. Er wurde anhand der Körpermaße des Eigentümers angepasst und in mehreren Sitzungen abgestimmt.

Das bekannte Cannelloni-Muster der Sitze wurde für dieses Fahrzeug neu interpretiert und findet sich auch an Türverkleidungen und Seitenschwellern wieder. Die Kopfstütze erhielt ein eigenes Carbonteil mit Perla-Nera-Schriftzug, weitere Plaketten und Details tragen ebenfalls den Namen des Fahrzeugs.

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Selbst das Gepäckset wurde angepasst. Es ist vollständig mit schwarzem Alcantara bezogen und trägt die Produktionsnummer des Autos. Der Alfa-Drehschalter wurde mit den Initialen des Besitzers versehen. Quadrifoglio- und Autodelta-Symbole tauchen dagegen erst im Innenraum auf.

630 PS, Hinterradantrieb

Technisch bleibt die Perla Nera beim bekannten 33 Stradale. Hinter den Sitzen arbeitet ein 3,0-Liter-V6-Biturbo mit mehr als 630 PS, kombiniert mit Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und Hinterradantrieb. Alfa Romeo nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h und weniger als drei Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h.

Das Chassis kombiniert eine Aluminiumstruktur mit einem Carbon-Monocoque. Genau dieses Material wird bei der Perla Nera nun nicht nur technisch genutzt, sondern zum dominierenden optischen Thema des gesamten Autos.

Der 33 Stradale gehört zum ersten Projekt der Bottega Alfa Romeo und entsteht als Teil des gemeinsamen Individualisierungsprogramms Bottegafuoriserie von Alfa Romeo und Maserati. Jedes der 33 Fahrzeuge wird individuell aufgebaut, doch die Perla Nera bleibt in dieser Form ein Einzelstück.

Zu sehen ist der Wagen noch bis einschließlich 18. Oktober im Alfa Romeo Museum in Arese.

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