Der DBX ist für Aston Martin ein Erfolgsmodell und mit dem überarbeiteten „S“ bekommt der aufgeladene Vierliter-V8 aus dem Hause Mercedes-AMG im sportlichen Familien-SUV ein kleines Leistungsplus auf 727 PS und 900 Nm maximales Drehmoment, die sich trotz eines Gewichtsverlusts von fast 50 Kilogramm nicht nennenswert in den Fahrleistungen bemerkbar machen. Aus dem Stand geht es für den Brit-SUV in spektakulären 3,3 Sekunden auf Tempo 100 und die Höchstgeschwindigkeit ist mit 310 km/h kaum weniger beeindruckend.
Kaum mehr hat sich bei der Optik getan, denn es gibt leichte Modifikationen an Front und Heck sowie auf Wunsch ein Dach aus Karbon, das das Fahrzeuggewicht um 18 Kilogramm reduziert – an besonders prominenter, weil hoher Position.
Weitere Gewichtsreduzierungen bringen die Magnesiumräder, die erstmals an einem SUV verbaut sind. So hat der Kunde die Wahl zwischen den serienmäßigen 23-Zoll-Schmiederädern und dem Magnesium-Felgen, die stattliche 19 Kilogramm an ungefederten Massen einsparen. Die geänderte Lenkübersetzung soll mehr Kontakt zur Fahrbahn vermitteln und reduziert den Wendekreis ganz nebenbei auf immer noch stattliche zwölf Meter.
Verbessert wurde auch das betont sportliche Fahrwerk des Aston Martin DBX mit seinen variablen Luftfedern und der Wankregelung, die eine Neigung von mehr als 1,5 Grad verhindert. Bissiger denn je: die Karbon-Keramik-Bremsanlage, die den über zwei Tonnen schweren Koloss auch aus hohen Geschwindigkeiten sicher abbremst.