Porsche Design Concours. Garage war gestern.

Porsche Design denkt die Garage neu: In den USA entstehen private Fahrzeugstudios für Sammler, kombiniert mit Clubhaus, Gastronomie, Wellness und einer eigenen Automobilpromenade. Die ersten Standorte sollen 2028 in West Palm Beach und Dallas eröffnen.

Porsche Design und die Newgard Development Group planen in den USA eine neue Form der privaten Fahrzeugunterbringung. In West Palm Beach und Dallas entstehen insgesamt 44 sogenannte Automotive Studios mit Flächen von rund 250 bis 560 Quadratmetern. Jedes verfügt über Bad, Bar, Zwischengeschoss und Klimatisierung. Ergänzt werden die Anlagen durch private Clubhäuser mit Gastronomie, Wellness und Coworking. Die Eröffnung ist für 2028 vorgesehen.

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Eine Garage ist gewöhnlich ein funktionaler Nebenraum. Beim Porsche Design Concours wird sie zum eigentlichen Mittelpunkt. Die Fahrzeuge stehen nicht abseits, sondern in Räumen, die zugleich als Lounge, Arbeitsplatz und Treffpunkt dienen können.

An beiden Standorten entstehen jeweils 22 Studios. Sie werden einzeln verkauft und richten sich ausdrücklich nicht nur an Porsche-Besitzer. Das Konzept zielt auf Sammler, die ihre Fahrzeuge nicht einfach unterstellen, sondern in einen größeren privaten Lebensraum integrieren wollen.

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Die Dimensionen machen deutlich, wie weit sich die Idee von einer klassischen Garage entfernt. Mit bis zu 560 Quadratmetern bieten die größten Einheiten genug Fläche für mehrere Fahrzeuge, Aufenthaltsbereiche und individuelle Einrichtung. Zur Grundausstattung gehören ein Zwischengeschoss, ein voll ausgestattetes Bad, eine Bar mit Spülbecken sowie eine Klimatisierung für Fahrzeuge und Bewohner.

Die Autos fahren durchs Haus

Das prägende architektonische Element trägt den Namen „The Concours“. Gemeint ist eine breite, vollständig innenliegende Automobilpromenade, über die ein großer Teil der Studios erschlossen wird.

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Sie ersetzt die übliche Zufahrt durch eine befahrbare Galerie. Die Fahrzeuge werden damit nicht hinter Rolltoren versteckt, sondern bewusst Teil der Architektur. Gerade für größere Sammlungen ist das nachvollziehbarer als die übliche Tiefgarage mit nummeriertem Stellplatz.

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Die Gebäude entstehen in Zusammenarbeit mit Porsche Design. In Dallas übernimmt Gensler die architektonische Umsetzung, in West Palm Beach Urban Robot Associates. Vorgesehen sind klare Formen, hochwertige Materialien und eine Gestaltung, die eher an Galerie- und Wohnarchitektur als an ein Parkhaus erinnert.

Club statt Schrauberhalle

Zu jedem Standort gehört ein privates Clubhaus für Eigentümer und Mitglieder. Geplant sind Gastronomie, Lounges, Coworking-Bereiche, Außenterrassen, Veranstaltungsräume, Padel-Plätze sowie Spa- und Wellnessangebote.

Hinzu kommen Concierge-Service und ein 24-Stunden-Sicherheitsdienst. Damit wird aus der privaten Garage ein Automobilclub, bei dem die eigene Sammlung gleich nebenan steht.

Der Zugang ist markenoffen. Porsche Design liefert Gestaltung und Konzept, schreibt aber nicht vor, was in den Studios stehen darf. Ferrari, Lamborghini, Klassiker oder ein alter Land Rover passen ebenso hinein.

Die ersten Porsche Design Concours in West Palm Beach und Dallas sollen 2028 eröffnen. Weitere Standorte in den USA sind geplant. Preise für die Studios wurden bislang nicht genannt.

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