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Fisker Ocean. Eine unendliche Geschichte.

An sich sollte der Fisker Ocean schon lange auf dem Markt sein; zumindest in den USA. In diesem Jahr war für das vermeintliche Ökomobil der Europastart in Ländern wie Deutschland, Norwegen und Dänemark geplant. Schon seit längerer Zeit kann man den Fisker Ocean für 250 US-Dollar reservieren und scheinbar griffen viele Kunden aus den USA und einigen europäischen Staaten bereits erwartungsvoll zu.

In der nächsten Woche stellt Henrik Fisker seinen nicht mehr ganz so neuen Ocean-SUV ein weiteres Mal vor – nach den jüngsten USA-Auftritten nunmehr auf dem Mobile World Congress in Barcelona, der sich für die Autoindustrie bisher als schwierige Plattform erwies.

Nicht das erste Mal, dass der Ex-Designer von Aston Martin und BMW einen Neuanfang mit einer eigenen Automarke startet. Nachdem bisher nichts so recht funktionierte, hat der Ocean als Elektro-SUV eine echte Marktchance. Der 4,78 Meter lange Crossover punktet nicht allein mit seinem Design, sondern netten Details, solider Technik und einem mannigfaltig proklamierten Ökoanspruch.

Der Elektrocrossover startet frontgetrieben in den USA zu einem günstigen Preis von 37.500 US-Dollar für den 202 kW / 275 PS starken Ocean Sport, während es in Deutschland bei 41.560 Euro losgeht. Die ersten 5.000 Fahrzeuge der besonders exklusiven Edition Ocean One kosten mindestens 69.000 US-Dollar. Hierfür bietet der Amerikaner 404 kW / 550 PS, die den 1,9 Tonnen schweren Allradler aus dem Stand in unter vier Sekunden auf Tempo 100 spurten lassen. Während das Basismodell Sport über zwei Fahrmodi verfügt, bieten die stärkeren Versionen Hyper- und Offroadmodus nebst Torque-Vectoring-Technik für mehr Agilität.

Fisker Ocean Big Sur Blue in Rabbit Lake; Looking up the sky

Das Basismodell schafft mit einer Akkuladung 440 Kilometer Reichweite und eine Ausstattung mit LED-Scheinwerfern, Ökomaterialien im Innern, 20-Zöllern und einem 17-Zoll-Bediendisplay in der Mitte der Armaturentafel. Das Topmodell ist ein Allradler, der Dank CATL-Batterietechnik mit einer Akkuladung über 600 Kilometer weit kommen soll und auf einem 22-Zoll-Radsatz mit Karbonfelgen rollt. Ein Solardach soll pro Jahr mehr als 3.000 zusätzliche Kilometer an Reichweite im Alltag bringen.

„Ich könnte nicht aufgeregter sein, den Fisker Ocean in Spanien zu enthüllen und den europäischen Medien und potenziellen Besitzern seine einzigartige Kombination aus Leistung, Wert und Technologie zu präsentieren“, sagt CEO Henrik Fisker vor dem Mobile World Congress, „unser Ziel ist es, das nachhaltigste Fahrzeug der Welt herzustellen und noch in diesem Jahr mit den Auslieferungen in Europa zu beginnen. Letztendlich erwarten wir, dass wir jährlich 60.000 Einheiten in der Region verkaufen werden.“ Rund 80 Prozent der Reservierungen stammen aus den USA sowie aus den drei Nationen Deutschland, Norwegen und Dänemark.

Entwickelt und produziert wird der Fisker Ocean von Magna Steyr im österreichischen Graz. Die Zentrale von Fisker befindet sich rund 10.000 Kilometer entfernt in Manhattan Beach, südlich von Los Angeles. Weil sich Firmeninhaber Henrik Fisker vom europäischen Elektromarkt eine große Nachfrage verspricht, wurde jüngst eine europäische Zentrale in München eröffnet. Neben der Münchner Markenwelt soll es in anderen europäischen Staaten weitere Fisker-Zentren geben, aus denen neben dem Onlinehandel der Vertrieb erfolgen soll. Für Servicearbeiten bietet Fisker den zukünftigen Kunden einen Hol- / Bringdienst an.

TEXT Stefan Grundhoff für WALTER

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