Joop Donkervoort hat im Laufe der Jahrzehnte seine Marktlücke gefunden – puristische Fahrmaschinen für Sportwagenfans, die schon alles kennen, alles gefahren haben und an sich nicht mehr zu beeindrucken sind. Sind sie dann doch – wenn sie eine Runde in einem der niederländischen Spaßmacher gedreht haben.
Die neue Fahrmaschine kombiniert das gewohnt auffällige Donkervoort-Design mit einem 3,5 Liter großen Turbo-V6, der mehr als imposante 600 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm liefert. Das Ganze wird noch heißer, wenn man das Fahrzeuggewicht von gerade einmal 780 Kilogramm betrachtet. Heißt, der Niederland-Rennwagen spurtet aus dem Stand in weniger als drei Sekunden auf Tempo 100, in 7,4 Sekunden 200 km/h und knackt mühelos die 300-km/h-Marke.
Nur 150 Fahrzeuge sollen in der Manufaktur in Lelystadt entstehen – und noch vor Marktstart ist bereits ein Drittel der Fahrzeuge vergriffen. Sein Preis: 298.500 Euro. Dafür wird der Donkervoort P24 RS komplett nach den Wünschen des Kunden individualisiert.
„Der Schlüssel zu allem, was wir tun, liegt in der Reduzierung von Gewicht und Trägheit, um unvergessliche Fahrerlebnisse zu ermöglichen“, sagt Geschäftsführer Denis Donkervoort, „der P24 RS wurde einzig und allein entwickelt, um dem Fahrer ein intensives und eindringliches Fahrgefühl zu vermitteln und ihn die Welt um sich herum vergessen zu lassen.“
Für jene Kunden, die nicht allein auf gerader Strecke Vollgas geben wollen, bietet Donkervoort für den vier Meter langen P24 RS einen Aerokit an, der nicht nur martialisch aussieht, sondern auch 90 Kilogramm mehr Abtrieb bringt. Patrick Solberg