Der elektrisch angetriebene Magma darf sich im Vergleich zum normalen Genesis GV60 über einen stattlichen Nachschlag freuen, denn die beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten 609 PS und ein maximales Drehmoment von 740 Nm. Im Boost stehen kurzzeitig bis zu 650 PS auf Abruf bereit, womit der GV60 Magma auf dem Leistungsniveau von den Schwestermodellen Hyundai Ioniq 5 / 6 N liegt. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit: 264 km/h.
Mit einer speziell abgestimmten Launch-Control spurtet der edle Südkoreaner aus dem Stand in 10,9 Sekunden auf Tempo 200. Damit die gesteigerte Leistung souverän auf die Straße kommt, gibt es 21-Zöller und ein speziell abgestimmtes Sportfahrwerk.
Der Fahrer kann über das zentrale Touchdisplay verschiedene Fahrmodi wie das Virtual Gear Shift System oder einen Drift-Modus ansteuern. Im Innern präsentiert sich die GV60-Sportversion dabei betont edel. Sitze, Türverkleidungen und Mittelkonsole sind mit Chamude, einem wildlederähnlichen Material, verkleidet. Für Kontrast sorgen beim Magma orangefarbene Nähte, Steppungen und farbige Gurte. Die exklusiven Magma-Details finden sich auch auf dem Lenkrad und im Innenraum wieder.
Der Genesis GV60 Magma wird kein Einzelspieler bleiben, denn weitere Magma-Versionen werden bei anderen Fahrzeugen der Marke folgen. Gezeigt wurden bisher Konzeptstudien wie GV80 Coupé Concept, G80 Magma Special, G80 EV Magma Concept oder den X Gran Berlinetta. Man darf gespannt sein, welches Modell auch offiziell das nächste Sportabzeichen verliehen bekommt.
TEXT Patrick Solberg