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Lamborghini Huracan Tecnica. Absolut scharf.

Der Lamborghini Huracan STO ist an sich kaum zu toppen. Heißer, schärfer und wilder kann man auf der Rennstrecke nicht unterwegs sein. Doch ernsthaft hat der STO im öffentlichen Straßenverkehr kaum etwas zu suchen. Wer es doch einmal öffentlich fliegen lassen und auf der Straße echte GT3-Gene spüren will, der bekommt beim neuen Lamborghini Huracan Tecnica wahrscheinlich intensivste Atemaussetzer, denn dieser Bolide ist die Kirsche auf der frisch geschlagen Rennwagensahne – zumindest wenn man auf den Allradantrieb verzichten will.

Der bekannte V10-Saugmotor des 4,57 Meter langen Huracan leistet auch im Tecnica 470 kW / 640 PS und ein maximales Drehmoment von 565 Nm bei 6.500 U/min. So wenig sich beim Triebwerk getan hat, so viel Feinschliff gab es bei Design, Fahrwerk und Aerodynamik. Denn erst einmal präsentiert sich die Front in einem geänderten Design mit neuer Schürze, Heckansicht und modifizierten Luftein- und Luftauslässen. Das erhöht die Abtriebskraft am Heck um 35 Prozent und den Luftwiderstand um ein Fünftel. Der Tecnica ist dabei durch die neue Karosserieteile an Front und Heck bei gleicher Höhe sechs Zentimeter länger als der Huracan Evo. Sehenswert: die neuen Auspuffauslässe im Hexagon-Design.

„Der Huracan Tecnica bündelt das Design- und Ingenieurs-Know-how von Lamborghini, um den perfekten Huracan zu schaffen, der sowohl auf der Rennstrecke als auch auf dem Asphalt Spaß macht“, sagt Lamborghini-CEO Stephan Winkelmann, „der Tecnica vervollständigt das Huracan-Angebot und liegt perfekt zwischen dem RWD und dem STO für die Rennstrecke, wobei er Technologie, Leistung und den V10-Saugmotor des Huracan in einem dramatisch weiterentwickelten Design perfekt präsentiert.“

Motor, Fahrwerk, Getriebe und Auspuff werden von den drei Fahrprogrammen Strada, Sport oder Corsa auf Knopfdruck beeinflusst. Während man mit dem Strada-Modus am besten im Alltag unterwegs ist, wird es in den Programmen Sport oder Corsa heißer bis zum scharfen Ritt auf der Rennstrecke. Für beste Verzögerungswerte sorgt eine Karbon-Keramikbremsanlage, sodass die italienische Flunder aus Tempo 100 in kaum mehr als 31 Metern zum Stehen kommt.

Die Fahrleistungen sind so, wie man es von einem Hochleistungssportwagen erwartet. Aus dem Stand geht es in 3,2 Sekunden auf Tempo 100 und der norditalienische Stier erreicht auf Wunsch eine Maximalgeschwindigkeit von 325 km/h. Geschaltet wird wie bekannt mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe, das die stattliche Motorleistung über fette 20-Zöller /245er vorn / 305er hinten) auf den Boden bringt und sich dabei im Unterschied zum Huracan Evo nur der Hinterachse bedienen kann, weil dem Tecnica bei aller Sportlichkeit ein wichtiges technisches Detail vorenthalten bleibt: der Allradantrieb. Innen gibt es eine edle Alcantata-Ausstattung mit manuell verstellbaren Sportsitzen, die man bereits aus dem STO kennt, ein griffiges Steuer und der Blick auf die animierten Instrumente – was will man mehr?

TEXT Stefan Grundhoff für WALTER

LESENSWERT.