BMW M2 wird Allradler.

BMW erweitert den M2 um eine Allradversion. Ab Spätsommer wird der kompakte M-Sportwagen erstmals mit M xDrive angeboten. Damit rückt der M2 technisch näher an die größeren M-Modelle heran, behält aber die heckbetonte Auslegung bei.

Der neue BMW M2 mit M xDrive nutzt weiterhin den 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 480 PS. Die Kraft wird über ein serienmäßiges 8-Gang-M-Steptronic-Getriebe verteilt. Im normalen Fahrbetrieb arbeitet der Antrieb überwiegend über die Hinterachse. Erst wenn die Hinterräder an Traktionsgrenzen kommen, schaltet das System die Vorderachse hinzu. Ergänzend verteilt das Aktive M Differenzial die Kraft variabel zwischen den Hinterrädern.

BMW M2 Allrad

BMW verspricht dadurch mehr Traktion, höhere Fahrstabilität und bessere Beschleunigungswerte, ohne den M2 zu einem neutral abgestimmten Allradmodell umzubauen. Über das M Setup Menü lässt sich die Charakteristik des Systems anpassen. Bei deaktivierter Fahrstabilitätsregelung DSC steht weiterhin ein 2WD-Modus zur Verfügung, in dem ausschließlich die Hinterräder angetrieben werden.

Der Allrad-M2 beschleunigt in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist damit drei Zehntel schneller als das heckgetriebene Modell. Tempo 200 erreicht er nach 12,8 Sekunden, der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h dauert 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt serienmäßig bei 250 km/h, mit optionalem M Drivers Package bei 285 km/h.

Neu ist auch die BMW M Ignite Technologie. Dabei handelt es sich um ein patentiertes Vorkammer-Verbrennungsverfahren, das ab Mitte 2026 in allen Reihensechszylinder-Motoren von BMW M eingesetzt werden soll. Laut BMW senkt die Technik vor allem im Hochlastbereich den Kraftstoffverbrauch und hilft bei der Erfüllung der EU7-Anforderungen. Für Fahrer, die den M2 auf der Rennstrecke bewegen, soll das bei gleicher Kraftstoffmenge längere Fahrzeiten ermöglichen.

BMW M2 Allrad xDrive Cockpi

Zur Serienausstattung gehören M-Leichtmetallräder in 19 Zoll vorn und 20 Zoll hinten. Optional ist Trackbereifung erhältlich. Für die Verzögerung sorgt eine M Compound-Bremsanlage mit Sechskolben-Festsätteln vorn und Einkolben-Bremsen hinten.

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Optisch bleibt der M2 mit M xDrive nah an den bekannten Modellen. Das Farbangebot umfasst fünf Metallic- und drei Uni-Lackierungen sowie sechs Farben aus dem BMW-Individual-Programm. Erstmals ist für den M2 auch Borusan Turkish Blue verfügbar.

Gebaut wird der neue BMW M2 mit M xDrive wie die übrigen M2-Modelle im BMW-Werk San Luis Potosí in Mexiko. Zu den wichtigsten Märkten zählt BMW die USA, Deutschland und China. Preise nennt BMW noch nicht.

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