Technisch bleibt nahezu alles beim Alten – und genau das dürfte Enthusiasten freuen. Herzstück beider Modelle ist der 2,9-Liter-V6-Bi-Turbo mit 520 PS, kombiniert mit einer Achtgang-Automatik. Die Giulia bleibt beim klassischen Hinterradantrieb, der Stelvio setzt weiterhin auf den variablen Allradantrieb Q4. Beide tragen das vierblättrige Kleeblatt als Leistungsversprechen – und erfüllen zum Neustart die aktuellen Abgasnormen.
Die Giulia Quadrifoglio bleibt eine Ausnahmeerscheinung im Segment. Über 300 km/h Spitze, der Sprint auf 100 km/h in unter vier Sekunden, aktiver Frontsplitter, adaptives Fahrwerk, mechanisches Sperrdifferenzial und großzügiger Einsatz von Kohlefaser – von der Motorhaube bis zur Kardanwelle – unterstreichen den kompromisslosen Anspruch. Zehn Jahre in Folge gewann das Modell den sport auto Award in seiner Klasse, ein bemerkenswerter Dauererfolg.
Der Stelvio Quadrifoglio überträgt diese DNA ins SUV-Format. Mit ausgewogener Gewichtsverteilung, direkter Lenkung und Hochleistungsbremsanlage bringt er die Alfa-Gene in ein Segment, das selten so emotional auftritt.
Deutschland spielt beim Comeback eine Schlüsselrolle. Kein Markt ist für die Quadrifoglio-Modelle wichtiger. Bei der Giulia griff hier zuletzt rund ein Viertel aller Käufer zur Topversion – ein außergewöhnlich hoher Anteil. Zum Bestellstart kündigt Alfa Romeo Deutschland deshalb eine exklusive Überraschung speziell für den heimischen Markt an. Details bleiben noch unter Verschluss.
Die letzten offiziellen Listenpreise in Deutschland (vor dem zwischenzeitlichen Bestellstopp) starteten beim Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio bei 95.200 Euro, beim Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio bei 102.800 Euro. Es ist davon auszugehen, dass die Preise zum Neustart 2026 moderat darüber liegen werden.