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BMW 4er Gran Coupé.

Das BMW 4er Gran Coupé läuft zusammen mit dem BMW i4 im Stammwerk in München vom Band. Diese enge Verwandtschaft schlägt sich in der Neuauflage des Reisecoupés nieder.

Das neue BMW 4er Gran Coupé ist ein ziemliches Trumm von Auto. Gegenüber dem Vorgänger ist die zweite Generation um 14,3 Zentimeter auf 4,78 Meter gewachsen. Bei der Höhe sind es 5,3 Zentimeter und bei der Breite 2,7 Zentimeter. Platz ist also genug in dem Langstreckengleiter. Die Verwandtschaft zu den anderen Modellen der Baureihe erkennt man an der monströsen Niere, die nach wie vor nicht jedermanns Geschmack trifft.

Anstelle der großen und schweren Batterie des i4 befindet sich in dem 4er Gran Coupé klassische Antriebstechnik. Und bei der haben die BMW-Verantwortlichen die Wünsche der Autofahrer erhört und legen erstmals ein BMW M440i xDrive Gran Coupé auf Kiel. Wo M draufsteht, ist auch M drin, auch wenn es nur ein Performance-Modell ist: Mit einem Dreiliter-Reihensechszylinder und 275 kW/374 PS ist diese Variante auch die Leistungs-Sperrspitze der Neuauflage. Flankiert wird der Power-Variante von der 420i-Version mit 135 kW / 184 PS, dem 430i mit 180 kW / 245 PS und einem weiteren Vierzylinder, dem 420d mit 150 kW / 190 PS.

Das klassisch betriebene Fahrzeug steht wie der BMW i4 sowie die anderen Modelle der 4er-Baureihe auf der CLAR-Plattform und profitiert von der gemeinsamen Entwicklung. Was einem Elektromobil recht ist, ist einem Gran Coupé nur billig, wie man am niedrigen Cw-Wert von 0,26 und der perfekten Achslastverteilung sieht. Auch die zusätzlichen Versteifungsmaßnahmen im Bereich des Vorderwagens und an der Hinterachse kommen beim 4er Gran Coupé zum Einsatz und sollten bei der Agilität helfen.

Das Fahrwerk hat man im Grunde eins zu eins von der 4er-Reihe übernommen. Das bedeutet im Standard-Trimm vorne eine Doppelgelenk-Zugstreben-Federbeinachse in Aluminium-Stahl-Leichtbauweise mit einem hydraulisch gedämpften Zugstrebenlager und hinten eine Alu-Fünflenkerachse. Garniert wird das Ganze mit hubabhängigen Stoßdämpfern, die die Stabilität des Autos erhöhen. Alternativ steht ein M-Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern und einem elektronisch gesteuerten Differenzial an der Hinterachse zur Auswahl.

Der Innenraum gleicht dem der anderen 4er-Modelle wie ein Ei dem anderen. Damit ist auch das Infotainment auf dem neusten BMW-Stand. Das beinhaltet auch einen bis zu 12,3 Zoll großen Touchscreen, der bei der Bedienung nach wie vor von einem Drehdrücksteller flankiert wird. Die Grafik der Bedienoberfläche ist ebenfalls deckungsgleich mit dem der Baureihen-Geschwister: also Kacheloptik beim Infotainment und die BMW-Sicheln beim virtuellen Cockpit. Zum Bedienkonzept gehört natürlich auch ein Head-Up-Display mit einer um 70 Prozent vergrößerten Projektionsfläche, bei dem die Anzeigen vom Fahrer nach Bedarf angepasst werden können. Auf die Augmented Reality-Variante müssen die BMW-Kunden allerdings verzichtet.

BMW setzt auch bei der 4er Baureihe weiter auf cloudbasierte Dienste, wie zum Beispiel das Navigationssystem, bei dem die Echtzeit-Verkehrsdaten innerhalb von kurzen Intervallen im Auto ankommen. „Always On“ heißt bei BMW natürlich auch, dass Updates drahtlos ins Auto gespielt werden können. Bei den autonomen Fahrfunktionen steht das Gran Coupé nicht hinter seinen Brüdern zurück: Auch dieser 4er BMW wird von dem Autopiloten jetzt auch an den Rand der Fahrbahn gelenkt, um eine Rettungsgasse zu bilden. Im November steht das BMW 4er Gran Coupé für mindestens 45.800 Euro beim Händler

TEXT Wolfgang Gomoll; press-inform

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