Bugatti F.K.P. Hommage. Piëch wäre stolz.

Vor zwanzig Jahren definierte der Bugatti Veyron die Maßstäbe mit 1.001 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h neu. Ein guter Anlass um „F.K.P. Hommage“ zu erschaffen.

Die Geschichte des Veyron beginnt in einem japanischen Hochgeschwindigkeitszug. Dort skizzierte Ferdinand K. Piëch die W-Motor-Architektur, die Bugattis Renaissance einleitete. Ausgehend von VR- und W-Motoren im Volkswagen-Konzern entstand schließlich der legendäre W16 mit vier Turboladern – ein technisches Meisterwerk von beeindruckender Kompaktheit. Mit nur 645 Millimetern Baulänge ermöglichte der W16 einen kurzen Radstand, perfekte Gewichtsverteilung und Allradantrieb. 

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Für Loris Bicocchi, den verantwortlichen Hochgeschwindigkeitstester, war der Veyron von Beginn an etwas Einmaliges. Obwohl er bereits mit extremen Bugatti-Modellen wie dem EB110 gearbeitet hatte, war dieser Prototyp anders. Mehr als 1.000 PS, über 400 km/h, 16 Zylinder – es gab keinerlei Vergleichswerte.

Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Veyron über doppelt so viel Leistung wie jedes andere Serienfahrzeug. Selbst für einen Fahrer mit Erfahrung in den modernsten Supersportwagen gab es keinen Bezugswert. „Ich wusste nicht, was mich erwarten würde“, erklärt Bicocchi. „Ich traute mich nicht, Vollgas zu geben. Es war so beeindruckend – verrückt, fast unbeschreiblich. Man verstand sofort, wofür dieses Auto stehen würde.“

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Schon die ersten Testkilometer machten klar: Ab jenseits von 300 km/h galten neue physikalische Gesetze. Aerodynamik, Stabilität und Bremsen mussten völlig neu gedacht werden. Gleichzeitig verfolgte Bugatti ein ambitioniertes Ziel: ein Fahrzeug zu bauen, das extreme Leistung mit Kontrolle und Alltagstauglichkeit verbindet – fahrbar nicht nur für Profis, sondern für jeden Kunden.

Der F.K.P. Hommage führt diese Idee konsequent weiter und geht sogar noch weiter. Basierend auf der höchsten Evolutionsstufe der W16-Plattform leistet er 1.600 PS – bekannt aus dem Chiron Super Sport – und steht für die Krönung von zwei Jahrzehnten technischer Entwicklung. Verfeinerte Aerodynamik, modernste Kühlung, neue Reifentechnologie und ein weiterentwickeltes Exterieur zitieren die bekannte Veyron-Formensprache.

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Ferdinand Piech

Auch im Innenraum wird Geschichte neu interpretiert: Bauhaus-inspiriertes Lenkrad, massiv gefräste Aluminium-Komponenten, exklusive Stoffe und als Höhepunkt eine integrierte Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon. Kein Zweifel: dieses Auto hätte dem legendären Ferdinand Piëch sehr gefallen.

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