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Citroën My Ami Buggy Concept.

Kaum ist der Citroën Ami auf den Markt, zünden die Franzosen schon die nächste Evolutionsstufe des Elektrowürfels. Die Studie My Ami Buggy Concept spielt die Offroad-Karte und wartet mit einigen praktischen Details auf.

Frankreich und Buggy. Da denkt man sofort an St. Tropez, Sandstrände und weiblich Schönheiten, deren lange Haare im Mittelmeerwind wehen. Dem Citroën Mehari flogen vor 50 Jahren die Herzen zu. Französische Ikonen wie Brigitte Bardot oder der legendäre Komiker Louis de Funès haben sich damals hinter das Steuer des Strandwühlers geschwungen. Was liegt also näher, als in die Fußstapfen des berühmten Vorgängers zu treten und den Elektro-Würfel Citroën Ami fit für die Cote d’Azur zu machen. Die Studie Citroën My Ami Buggy Concept zeigt, wie ein solches Fahrzeug aussehen könnte. Und wenn man sich die chronisch überfüllten Straßen zwischen Antibes und Monaco vor Augen führt, dürfte klar sein, dass das Konzept mehr ist als Effekthascherei.

Die Aufrüstung beginnt natürlich bei der Optik, die bekannte Off-Road-Register zieht. Also haben die Designer die Radläufe verbreitert, in denen grobstollige Geländereifen mit mattgoldenen Offset-Felgen stecken, Röhrenschweller unter den Türen platziert, Bügel und Scheinwerfer-Gitter angebracht und ein Ersatzrad auf das Dach geschnallt. So kommen gleich Sahara-Gefühle auf und dank des Rammschutzes weiß man jetzt auch, wo beim Ami vorne und hinten ist. Der auffällige Dachspoiler hinter dem Pneu hilft der Aerodynamik und somit auch der Reichweite. Stilistisch könnte man gut und gerne darauf verzichten. Damit sich das My Ami Buggy Concept auch als legitimer Nachfolger des Mehari zeigt, haben sie konsequenterweise die Türen entsorgt und durch Planen ersetzt.

Die Technik des Crossover-Würfels stammt vom Serien-Ami. Das bedeutet eine 5,5-Kilowattstunden-Batterie, 6 kW / 8 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h. Das heißt, man kann den rollenden Kubus mit dem AM-Führerschein in der Stadt bewegen. Allerdings dürfte die Reichweite der Off-Road-Variante aufgrund des vermutlich größeren Luftwiderstands und der Reifen etwas geringer sein.

Trotzdem kann man den Citroën-Strategen nur zurufen: „Baut dieses Vehikel“. Die Abenteuer-Optik kommt sicher besser an als der nüchterne Ami. Zumal auch einige Details den Komfort erhöhen. So sind die Sitze des Citroën My Ami Buggy Concept mit Advanced Comfort-Sitzpolstern ausgestattet, deren Schaumstoffstärke mit 70 Millimetern doppelt so dick sind wie die Bezüge beim Serien-Ami, die sich nicht unbedingt durch einen exorbitanten Komfort auszeichnen. Durch den Memory-Schaum sind die neuen Auflagen extrem leicht, lassen sich mit wenigen Handgriffen aus der Schale nehmen und dann waschen.

Wer will, kann sie auch als Unterlage mit an den Strand nehmen. Auch die neu gestalteten Ablageflächen des Cockpits sind ruckzuck ausgebaut, tragbar und passen so perfekt zu dem Freizeitcharakter der Studie. Über den Ablagefächern ist ein mattgoldenes Metallgestell angebracht, das das Verrutschen von Gegenständen verhindert, wenn man unterwegs ist. Wer sich noch während des Picknicks schminken will, nutzt dazu die abnehmbaren Außenspiegel, wobei wir davon ausgehen, dass dieses Feature bei einem Serienmodell nicht umgesetzt wird. Damit man seine Abenteuer über die sozialen Netzwerke verbreiten kann, gibt es in dem My Ami Buggy Concept gleich Halterungen für das Smartphone und eine Kamera.

Wolfgang Gomoll; press-inform

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