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Ford Mustang 2023. Galopper des Jahres.

Es gibt sie noch die neuen Autos, die keine Spur von Elektroantrieb in sich tragen und wohl gerade deshalb begeistern, wie keine anderen. Ford lässt seine Ponyfans mit der neuen Generation des Mustang träumen. Statt Elektropower soll ein neuer V8-Sauger mit 500 PS den Atem rauben.

Der Ford Mustang einer der bekanntesten und meistverkauften Sportwagen der Welt. In seinen mittlerweile sechs Generationen wurden in sechs Jahrzehnten mehr als zehn Millionen Fahrzeuge verkauft. Kein Wunder, dass der Ford Mustang nicht nur in seinem Heimatland USA längst eine fahrende Legende ist. Jetzt können sich die Fans auf die neue, siebte Generation freuen, die in Detroit offiziell enthüllt wurde.

„Die Investition in eine neue Mustang-Generation ist ein großes Statement in einer Zeit, in der viele unserer Wettbewerber aus dem Geschäft mit Verbrennerfahrzeugen aussteigen“, sagt Ford-CEO Jim Farley, „wir von Ford beschleunigen jedoch unseren Wachstumsplan mit Verbrennerfahrzeugen, indem wir unsere profitabelsten und beliebtesten Baureihen – alle in der ‚Ford Blue‘-Familie angesiedelt – mit vernetzter Technologie und Hybrid-Optionen ausrüsten und zusätzlich bis 2026 rund 50 Milliarden Dollar in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen investieren.“

Ändert nichts daran, dass der 4,81 Meter lange Ford Mustang in seiner neuesten Generation ein höchst analoges Auto geblieben ist und gerade das wird den Fans des Ponycars gefallen. Seit 2014 ist der Ford Mustang der meistverkaufte Sportwagen der Welt. Kaum anzunehmen, dass sich dies in der neuen Generation ändern sollte. Der Mustang wurde bei Ford im Dearborn nahe Detroit / Michigan komplett neu entwickelt, ohne dass sein Charakter und gar das Design komplett verändert wurden.

Lange Haube, flache Schnauze mit stechenden LED-Augen und ein betont bulliges Heck – der Mustang ist das, was er schon immer war: ein überaus sehenswertes Sportcoupé, das allerhand Emotionen weckt – wahlweise auch als Cabriolet mit elektrischem Stoffdach zu bekommen. Marktstart ist im Sommer nächsten Jahres. So lange muss das neue Pony noch auf die nordamerikanische Weide und Testkilometer abspulen.

Für den Antrieb von Coupé und Cabrio sorgt wahlweise ein 2,3 Liter großer Turbovierzylinder mit über 320 PS oder ein neuer 5,1 Liter V8 mit rund 500 galoppierenden Pferden. „Wir haben den brandneuen Mustang, das Beste unseres neuen 5,0-Liter-V8 genommen und die Leistung erhöht, die Aerodynamik, die Reifen und die Lenkung verbessert und ein interaktives Cockpit geschaffen, um einen Mustang zu schaffen, der alle bisherigen 5,0-Liter-Mustangs übertrifft“, sagte Ed Krenz, Chefingenieur des Mustang.

Die sportlichsten Modelle des Mustang tragen ab sofort die Bezeichnung „Dark Horse“; eingedenk dessen, dass die heißen Shelby-Versionen mit wohl weit mehr als 750 PS nachfolgen und auch eine Elektroversion des neuen Mustang fest eingeplant ist. Das US-Coupé aus dem Produktionswerk Flat Rock / Michigan wird standardmäßig über die Hinterachse angetrieben, wobei der geneigte Sportwagenkunde die Wahl zwischen einer Sechsgang-Handschaltung und der bekannten Zehngang-Automatik hat. Im Innern gibt es Platz für bis zu vier Personen, während der Fahrer auf ein komplett neues Cockpit mit digitalen Anzeigen von 12,4 und 13,2 Zoll Bildschirmdiagonalen und einem reduzierten Schalterarrangement blickt.

Der Mustang knapp 1,8 Tonnen schwere GT bietet ein komplett neu entwickeltes Ansaugsystem mit doppelten Lufteinlässen und doppelten Drosselklappen, die den Luftdurchsatz erhöhen und gleichzeitig störende Ansaugverluste reduzieren. Dabei hat der Fahrer die Wahl zwischen sechs individuell anpassbaren Fahrprogramme. Die besonders heißen Dark-Horse-Versionen bieten nicht nur ein Sportfahrwerk mit variablen Magna-Ride-Stoßdämpfern, 20 Zöller, Brembobremsanlage, Differenzialsperre und P-Zero-Sportreifen, sondern auch ein manuelles Tremec-Sportgetriebe mit sechs Gängen. Ein Driftmodus lässt das Ponycar nach links und rechts auskeilen, wenn der Reiter am Steuer es wünscht. 

TEXT Stefan Grundhoff für WALTER

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