Der neue Renault 5 Electric wird ein Volltreffer – das sagen nicht nur die Verantwortlichen des französischen Autobauers, sondern auch so mancher Wettbewerber blickt neidisch nach Paris und applaudiert für einen Designentwurf, der ähnlich erfolgreich sein könnte wie der Fiat 500 im Jahre 2007. In wirtschaftlich schweren Zeiten hat Renault bei den Einstiegsmodellen die große Elektrowelle ausgerufen. Das Triumvirat aus R5, R4 und Twingo soll es richten – den Renault-Fans Lust auf Elektroautos machen. Der R5 rollt jetzt auf den Markt, der R4 folgt bald und 2026 soll eine knuffige Neuauflage des Twingo an alte Erfolge anknüpfen.
Auf dem unbedeutend gewordenen Pariser Salon in der kommenden Woche wird der neue Twingo erstmals als seriennahe Studie enthüllt. Design und Proportionen erinnern mächtig an die erste Generation von 1992, die sich europaweit mit seiner überdimensionalen Liegefläche, großem Rolldach und günstigen Preisen in die Herzen der Kundschaft fuhr. Die Neuauflage ist seinem Ahnen nicht nur durch die Leuchteneinheiten wie aus dem Gesicht geschnitten, sie ist außerdem elektrisch. Trotzdem soll der Preis unter 20.000 Euro liegen und damit insbesondere den Heimatmarkt in Frankreich und die besonders preissensiblen Märkte in Südeuropa erobern.
Innen gibt es Platz für vier Personen, die sich über verschiebbare Sitze und viel Licht im Innern freuen können. Gab es bei der ersten Generation ein großes Sonnendach, das sich zunächst manuell und später elektrisch weit öffnen ließ, so ist die Konzeptstudie mit einem großen Panoramadach ausgestattet, die zwar keine Luft, aber viel Sonne ins Innere des Twingo lässt.
TEXT Patrick Solberg