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Skoda gönnt sich eine neue Optik.

Skoda will unter seinem neuen Vorstandschef Klaus Zellmer auf zu neuen Elektroufern. Drei neue Modelle bis 2026, 700 Millionen Euro für Digitalisierung und weitere 5,6 Milliarden für Elektromobilität sollen zeigen, dass es die Tschechen ernst meinen mit dem Sprung nach oben. Als Startschuss gibt es ein neues Topmodell.

Die Studie des Skoda Vision 7S soll einen seriennahen Ausblick auf ein neues Topmodell der Marke aus Mlada Boleslav geben – ein elektrischer SUV mit viel Platz für sieben Personen, der der Mittelklasse längs entwachsen ist. Das Serienmodell des rund fünf Meter langen Vision 7S ist eines von drei komplett neu entwickelten Fahrzeugen, die Skoda bis Ende 2026 auf den Markt bringen will – elektrisch.

„Wir geben mit der Konzeptstudie Vision 7S einen konkreten Ausblick auf ein völlig neues Skoda-Modell, mit dem wir unser Produktportfolio und unsere Kundenbasis nach oben hin abrunden werden“, sagt Skoda-CEO Klaus Zellmer.

Die Elektrostudie des Vision 7S zeigt nicht nur das neue Skoda-Logo in Form des Schriftzuges und ein neues Markengesicht, sondern auch gefällige Proportionen, einen selbstbewussten Auftritt und Platz für sieben Personen. Damit ist auch der Van vom Tisch, der für die Volkswagen-Tochter immer wieder gefordert worden war.

Der Vision 7S basiert wie die anderen Elektromodelle der Marke auf dem modularen Elektrobaukasten und soll mit seinem 89-kWh-Akkupaket Reichweiten von bis zu 600 Kilometern ermöglichen, ehe es wieder an die Steckdose geht. Anders als die aktuellen Modelle mit Stecker kann der Crossover, wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb zu bekommen, an einer Schnellladesäule mit bis zu 200 kW nachladen. Das Leistungsspektrum dürfte weitgehend dem der aktuellen Modelle auf dem Elektrobaukasten entsprechen, womit sich die Motorleistung zwischen 150 kW (204 PS) und 265 kW (360 PS) bewegen dürfte.  

Innen geht es in der Elektrostudie sehr puristisch zu. Anzunehmen, dass es beim Serienmodell kaum anders werden wird. Die verwendeten Materialien sind lederfrei und stammen größtenteils aus nachhaltigen Quellen. Der Boden der Konzeptstudie im Sprenkel-Look wurde zum Beispiel aus wiederverwendeten Altreifen gefertigt und die verwendeten Stoffe bestehen aus wiederverwerteten Polyestergarnen.

Die Fahrzeugfunktionen werden über Sprache, wenige Direktwahltasten oder einen 14,6 Zoll großen Touchscreen in der Mitte der Armaturentafel bedient, der sich drehen lässt. Der Fahrer blickt hinter einem Zweispeichenlenkrad auf animierte 8,8-Zoll-Instrimente und ein großes Head-Up-Display. Für Pausen kann im Innern des Elektrocrossovers per Knopfdruck ein Relaxmodus aktiviert werden, bei dem sich Lenkrad und Instrumententafel nach vorn schieben, um den Insassen mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Die drehbaren Vordersitze neigen sich ebenso wie die Sitze in der zweiten Reihe auf Knopfdruck nach hinten, was die Entspannung beim nächsten Ladestopp erhöht.

Praktisch: Passagiere in der zweiten oder dritten Sitzreihe können ihr eigenes Mobilgerät magnetisch an der Rücklehne des jeweiligen Vordersitzes befestigen. Die Türverkleidungen beinhalten interaktive Flächen, bei denen farbiges Licht durch den Stoff scheint. Ein orangenes Licht weist auf die im unteren Teil der Verkleidung verborgenen Türöffner hin, während ein blaues oder rotes Licht Temperaturänderungen der Klimatisierung visualisiert. Kreativ: man kann sogar mit dem Finger auf einige Stoffflächen schreiben – zum Beispiel für kurze Nachrichten oder Kinder kleine Bilder malen zu lassen. Der optionale Kindersitz befindet sich entgegen der Fahrtrichtung in der verlängerten Mittelkonsole. Eine Innenraumkamera im hinteren Dachbereich kann auch ein Videobild des Kindes auf das zentrale Infotainment-Display übertragen.

TEXT Stefan Grundhoff für WALTER

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