Spyker C8 Preliator XXV. Wieder im Anflug.

Spyker ist wieder da. Der niederländische Sportwagenhersteller meldet sich mit dem C8 Preliator XXV zurück – einem 800 PS starken Mittelmotor-Coupé mit V8-Biturbo, Handschaltung und reichlich jener eigenwilligen Details, für die Spyker schon immer bekannt war. Gebaut werden lediglich 25 Exemplare.

Der Name Preliator ist nicht neu. Bereits 2016 zeigte Spyker auf dem Genfer Autosalon einen C8 Preliator. Danach wurde es erneut schwierig um das Unternehmen. Nun übernimmt Firmengründer Victor Muller wieder die Führung, unterstützt vom ukrainischstämmigen Unternehmer Volodymyr Nosov als Mitinhaber.

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Mit dem C8 Preliator XXV soll ein neues Kapitel beginnen. Zwar erinnert das Design deutlich an frühere Spyker-Modelle, technisch wurde das Auto jedoch umfangreich überarbeitet. Der Gitterrohrrahmen ist eine Eigenentwicklung, die Aluminium-Karosserie wird von Coventry Prototype Panels in Großbritannien gefertigt.

800 PS und Handschaltung

Im Heck sitzt ein vier Liter großer V8-Biturbo. Spyker nennt 800 PS und 1.000 Nm Drehmoment. Die gesamte Kraft geht an die Hinterräder.

Bemerkenswerter ist das Getriebe. Statt Doppelkupplung oder Automatik setzt Spyker auf eine klassische Handschaltung. Das offen liegende Schaltgestänge bleibt sichtbar und wird damit erneut zu einem der prägenden Elemente des Innenraums.

Angaben zu Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit oder Gewicht macht Spyker bislang nicht.

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Mehr Flugzeug als Auto

Optisch bleibt sich die Marke treu. Schon frühere Spyker spielten mit der Luftfahrtgeschichte des Unternehmens, und auch beim neuen Preliator XXV zieht sich dieses Thema durch fast jedes Detail.

NACA-Lufteinlässe verteilen sich über die Karosserie, auf dem Dach sitzt eine große Finne. Die Rückleuchten sollen an die Nachbrenner eines Jets erinnern. Bei Gittern und Lufteinlässen verwendet Spyker eine sogenannte Isogrid-Struktur, wie sie ursprünglich aus der Luft- und Raumfahrt stammt.

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Zurückhaltung war bei Spyker noch nie Teil des Lastenhefts. Das gilt auch für das erste gezeigte Fahrzeug mit goldfarbenen Details und orangefarbenem Leder.

Wer damit wenig anfangen kann, muss allerdings nicht zwangsläufig so bestellen. Jedes der 25 geplanten Fahrzeuge kann weitgehend individuell konfiguriert werden.

Analoges Cockpit

Im Innenraum setzt Spyker auf Leder, Aluminium und klassische Rundinstrumente. Große Displays fehlen bewusst. Als einzige digitale Anzeige gibt es ein kleines Head-up-Display.

Damit bleibt das Cockpit dem bisherigen Spyker-Stil treu. Wo andere Hersteller ihre Supersportwagen zunehmend mit großen Bildschirmen ausstatten, setzt Spyker auf sichtbare Mechanik, Metall und analoge Instrumente.

Das passt zum Charakter des gesamten Autos. Der C8 Preliator XXV versucht nicht, technologisch möglichst futuristisch zu wirken. Sein Reiz liegt vielmehr in einer klassischen Kombination aus starkem Verbrennungsmotor, Hinterradantrieb und Handschaltung.

Auch die Rennstrecke soll folgen

Beim neuen Sportwagen soll es nicht bleiben. Spyker kündigt im Zuge seines Neustarts auch eine Rückkehr in den GT3-Motorsport an.

Darüber hinaus soll der D8 Peking-to-Paris weiterentwickelt werden. Das große SUV hatte Spyker bereits 2006 als D12 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt, kam jedoch nie in Serie.

Ob es diesmal tatsächlich soweit kommt, bleibt abzuwarten. Spyker hat in seiner Geschichte schon mehrfach ambitionierte Projekte angekündigt, die später nicht oder nur in sehr kleiner Stückzahl realisiert wurden.

Beim C8 Preliator XXV ist die Ausgangslage zumindest klar: 25 Autos, 800 PS und ein Design, das auch nach Jahren der Pause kaum mit einem anderen Sportwagen zu verwechseln ist.

Einen Preis nennt Spyker bislang nicht.

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