Porsche 911 Targa. Der offene Weg nach Süden.

Prinzip R steckt einen G-Modell-Targa in den zierlichen Zwirn des F-Modells. Baltic Blue, Luxor Beige und der alte Traum von der Flucht nach Süden.

Für einen Kunden aus Berlin hat die Prinzip R aus Esslingen einen Porsche 911 Carrera 3.2 Targa neu aufgebaut. Die Vorgabe: Die schmale, chrombetonte Optik des frühen F-Modells sollte mit der ausgereifteren Technik der späten Achtzigerjahre verbunden werden. Kein kompromissloser Rennwagen, sondern ein Auto für „stilvolle Urlaubstouren nach Italien und genussvolle Sonntagsausfahrten rund um Berlin.“

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Als Basis dient ein spätes G-Modell mit G50-Getriebe. Der Carrera 3.2 gilt vielen als besonders ausgereifte Entwicklungsstufe dieser Baureihe. Er besitzt eine elektronische Motronic-Einspritzung und in den späten Baujahren das begehrte G50-Fünfganggetriebe. Dieses lässt sich leichter und eindeutiger schalten als das zuvor verwendete 915-Getriebe. Für eine Reise gen Süden über die Alpen ist das keine schlechte Grundlage.

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„Ein Targa ist für viele der Inbegriff des Porsche-Fahrens. Diese einzigartige Verbindung von Coupé-Linie und Open-Air-Gefühl ist einfach besonders“, sagt Martin Anders, Mitgründer von Prinzip R. Bei diesem Projekt habe man die Form des G-Modell-Targas gezielt modernisiert, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verdecken.

Klassischer Zwirn auf breiterer Basis

Optisch orientiert sich der Neuaufbau an den frühen Elfern. Die Karosserie trägt Baltic Blue Metallic, einen dunklen Blauton, dessen Wirkung sich mit dem Lichteinfall verändert. Stoßfänger und Zierleisten greifen die schmaleren Formen des F-Modells auf. Chromspiegel und glänzende Scheibenrahmen setzen helle Akzente und nehmen dem G-Modell etwas von der optischen Schwere seiner ursprünglichen Faltenbalg-Stoßfänger.

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Im Innenraum trifft das dunkle Blau auf Luxor Beige. Dazu kommt ein Nardi-Holzlenkrad, das den klassischen Charakter des Targa unterstreicht. Die analogen Instrumente bleiben erhalten und liefern weiterhin die wichtigsten Informationen über den luftgekühlten Boxer im Heck.

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Ein Elfer für den langen Weg

Der Targa nimmt innerhalb der 911-Familie seit jeher eine eigene Rolle ein. Er ist weder geschlossenes Coupé noch vollständig offenes Cabriolet. Das herausnehmbare Dachteil bringt Licht und Luft in den Innenraum, während der markante Bügel die Silhouette prägt. Aus einer Sicherheitsidee der 1960er-Jahre wurde längst eine eigene Porsche-Tradition.

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