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BMW Concept Touring Coupé. Ein Hauch Ferrari FF.

BMW zitiert mit dem Shooting Brake Concept Touring Coupé bekannte Modelle vergangener Tage wie das Z3 Coupé oder die Kombis der 02er-Baureihe aus den 1970er-Jahre. Ein Fingerzeig für die Zukunft?

Beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este läuft BMW immer zur Höchstform auf. Studien wie der BMW 3.0 CSL Hommage aus der mittlerweile Realität geworden ist oder der atemberaubende BMW M1 Hommage zogen am Comer See die Blicke auf sich. Auch diesmal besinnen sich die Münchner auf ihre Vergangenheit und rollen einen Shooting Brake nach Italien. Der Name: BMW Concept Touring Coupé. Eine Reminiszenz ist schon beim ersten Anblick des Konzeptautos klar: Das Z3 Coupé.

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Die BMW-Historie fördert zwei weitere Vorbilder zutage: Aus den Tiefen der bayerischen Automobilgeschichte lugt auch das BMW 328 Touring Coupé hervor, das 1940 das legendäre Langstreckenrennen Mille Miglia gewann. In den 70er Jahren fanden die Touring-Modelle der Baureihe 02 jede Menge Fans. Die erkennen sofort den Schriftzug, der am Heck des Vehikels prangt.

Überhaupt: dieser Hintern. Ausladend reckt der Z4-Kombi sein prachtvolles Heck dem Betrachter sein Heck entgegen, das in mächtige Porsche-911-gleichen Schultern mündet. Herrlich! Dass Ferrari mit dem FF eine ähnliche Idee auf die Straße gebracht hat, gereicht dem BMW durchaus zu Ehre.

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Der Lack ist eine Ehrerweisung an den Ort, an dem der Shooting Brake seinen ersten Auftritt hat: Der Name der grau-braunen Farbe lautet „Sparkling Lario“, wobei Lario der aus dem Lateinischen abgeleitete Name des Comer Sees ist. Die Farbhülle ist aber keine 0815-Metallic-Lackierung. Eingebettete blaue Glasteilchen verleihen der Farbe eine besondere Tiefenwirkung.

Passend zu dem braunen Grundton sind die Chromelemente in einem dazu passenden Silberbronze beschichtet. Das gilt auch für die vertikalen Doppelstreben der speziell für das Concept Touring Coupé gestalteten BMW-Niere.

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Und auch für den Hofmeister-Knick. Ein BMW muss einfach diese markante Form der letzten Säule haben. Da macht auch das MW eine solche Studie keine Ausnahme. „Mit dem BMW Concept Touring Coupé feiern wir die ursprüngliche Freude am Fahren”, sagt Designer Domagoj Dukec. Wenn wir schon bei Elementen eines klassischen BMWs sind, darf der Reihensechszylinder-Motor unter der langen Motorhaube nicht fehlen. Basis des Konzeptfahrzeugs ist ein Z4 M40i mit 340 PS. Also ist genug Vortrieb vorhanden. Schließlich ist das BMW Concept Touring Coupé auch ein GT.

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Für das angemessene Reisen in einem solchen Auto ist ein gemütlicher Innenraum unerlässlich. Wie es sich für eine Studie, die beim exklusiven automobilen Stelldichein in Italien vorgestellt wird, nutzen die Interieurdesigner bei der Bicolor-Vollleder-Ausstattung (sogar die Fußmatten sind aus Leder) die Expertise von Poltrona-Frau. Im unteren Bereich ist es beiges Sattelleder mit dem passenden Farbnamen „Joe“, der dunkelbraune Bezug des oberen Bereichs heißt „Dusty“.

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Auch der Kofferraum ist mit dem schmucken Sattelleder ausgeschlagen. Details wie die feine Perforierung, die sich überall im Auto findet oder die wie bei einem Baseballhandschuh geflochtenen Lederbänder verleihen dem Innenraum eine besondere Note. Allerdings sind die Lederzöpfe nicht ganz neu. Der Audi TT hatte dieses spezielle Feature schon vor einigen Jahren.

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Zum stilvollen Reisen gehört auch das passende Gepäck. Die Spezialisten der Ledermanufaktur Schedoni in Modena haben eigens für das BMW Concept Touring Coupé zwei große, einem kleinen Weekender und einen Kleidersack entworfen, die perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt sind. Auch solche Extras verkaufen sich gut. Apropos: Ein fahraktiver Shooting Brake würde der BMW-Modellpalette gut zu Gesicht stehen. Vorbilder, die den Sprung vom Comer See in die Schauräume der Autohäuser geschafft haben, gibt es genug. 

TEXT Wolfgang Gomoll

LESENSWERT.
WALTER.