Im Zuge des Projekts wurde das Fahrzeug komplett zerlegt und technisch in den Auslieferungszustand zurückversetzt. Motor, Antrieb und Fahrwerk wurden überholt, Carbonbauteile neu beschichtet und sämtliche Komponenten geprüft.
Gestalterisch entschied sich der Eigentümer – Porsche-Enthusiast und -Sammler Victor Gómez aus Puerto Rico – für eine Lackierung in Rot und Weiß, angelehnt an den Porsche 917, mit dem 1970 der erste Gesamtsieg in Le Mans erzielt wurde. Das sogenannte Salzburg-Design ist fest mit diesem Einsatz verbunden.
Die Übertragung auf den Carrera GT erforderte eine vollständige Neuentwicklung der Farbaufteilung, da Proportionen und Flächenführung beider Fahrzeuge nicht vergleichbar sind. Die Lackierung wurde von Hand ausgeführt und zum Schutz mit einer transparenten Folie versehen.
Ergänzt wird das Erscheinungsbild durch zahlreiche Sichtcarbon-Elemente in mattschwarzer Ausführung. Dazu zählen unter anderem Dachhälften, A- und B-Säulen, Spiegelkappen, Luftführungen im Frontbereich sowie der Heckdiffusor. Die Gitter des Motordeckels sind schwarz eloxiert, die originalen Fünfspeichenräder schwarz lackiert.
Auch der Innenraum wurde vollständig neu ausgeführt. Große Teile der Oberflächen sind mit rotem Alcantara bezogen, darunter Armaturentafel, Türverkleidungen, Mittelkonsole und Lenkrad. Zusätzlich wurden der vordere Gepäckraum sowie das zugehörige Kofferset entsprechend gestaltet. Als Kontrast kommen matte Carbonflächen zum Einsatz, etwa an den Sitzschalen und der Instrumentenabdeckung. Die Sitzbezüge bestehen aus einer Kombination aus Alcantara und schwarzem FIA-zertifiziertem Textil aus dem 918 Spyder.
Der Porsche Carrera GT wurde von 2003 bis 2006 gebaut. Sein 5,7-Liter-V10-Saugmotor basiert auf einem ursprünglich für den Langstreckensport entwickelten Aggregat. Er leistet 612 PS und ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert. Das Leergewicht beträgt rund 1.380 Kilogramm, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 330 km/h.