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Skoda Enyaq iV 80 Coupé. Schräge Nummer.

Skoda bringt seinen Enyaq nicht nur als elektrischen Einzelkämpfer, sondern legt mit gleicher Technik noch eine Coupéversion nach. Wir waren mit der Schrägheckvariante bereits unterwegs.

An sich scheinen die Coupéableger der allgegenwärtigen SUV auf dem absteigenden Ast zu sein, denn der ein oder andere Hersteller plant wegen der zunehmend großen Anzahl von Elektro- und Verbrennerderivaten das eigene Portfolio zu straffen. Nicht so bei Skoda. Die erfolgreichen Tschechen bringen kurz nach dem elektrischen Enyaq gleich noch eine Coupévariante mit identischer Technik und versprechen sich davon weitere Neukunden.

Optisch unterscheidet sich das Enyaq Coupé abgesehen von der ab der B-Säule abfallenden Dachlinie nicht von seinem allemal ansehnlichen Bruder. Das Ladevolumen ist mit 570 Litern hinter der weit aufschwingenden Klappe nach wie vor üppig und das Platzangebot passt ohnehin.

„Der Skoda Enyaq iV kommt bei unseren Kunden hervorragend an, schon jetzt liegen uns rund 70.000 Bestellungen vor“, freut sich Skoda-CEO Thomas Schäfer, „mit dem Enyaq Coupé legen wir Anfang 2022 nach: Diese noch emotionaler gestaltete Modellvariante unseres E-SUV ist ein echtes Designhighlight und rundet unsere Modelpalette nach oben ab.“

Das serienmäßige Panoramaglasdach fällt ab der B-Säule sanft nach hinten ab. Mit einer Länge von 4,65 Metern ist das Coupé vier Millimeter länger als der ENYAQ und mit 1,62 Meter identisch hoch. Breite und Radstand (1,88 und 2,77 Meter) sind bei beiden ebenfalls gleich. Wahlweise gibt es 19- bis 21 Zoll große Räder, Matrix-LED-Licht oder LED-Rückleuchten. Auf Wunsch ist für das Enyaq Coupé ebenfalls das markante Crystal-Face, bei dem 131 LEDs die vertikalen Rippen sowie die horizontale Leiste des Grills illuminieren.

Die neue Coupé-Modellvariante ist in drei Leistungsstufen als iV 60, iV80 oder als iV80x mit Allradantrieb zu bekommen. Da der cW-Wert mit 0,25 etwas günstiger ist als beim normalen Enyaq gibt es für die Version mit dem 77-kWh-Akkupaket eine maximale Reichweite von 535 Kilometern. Das ist allemal alltagstauglich. Später soll es vom Enyaq Coupé noch eine RS-Version mit 225 kW / 306 PS geben, die aber wohl erst Mitte 2022 auf den Markt rollt – dann auch mit Allradantrieb wir der 265 PS starke Enyaq 80x.

Mit der großen 82 Kilowattstundenbatterie (77 kWh netto) und dem 150 kW / 204 PS starken Elektromotor an der Hinterachse ist man flott, aber nicht besonders kraftvoll motorisiert. Grund dafür ist das üppige Leergewicht von 2,3 Tonnen, das durch das Akkupaket zwischen den Achsen zumindest für einen niedrigen Schwerpunkt sorgt. Aus dem Stand geht es in unter neun Sekunden auf Tempo 100 und leider wird die Höchstgeschwindigkeit allzu früh bei 160 km/h abgeregelt.

Im normalen Alltagsbetrieb ist der Eco-Fahrmodus dank des Drehmoments von 310 Newtonmetern allerdings ausreichend, um munter mitzuschwimmen. Dabei macht es allemal Laune, den Skoda Enyaq Coupé auch flott auf einer Landstraße zu bewegen. Die Rückmeldung der Lenkung könnte dagegen besser sein. Innen ist mit dem griffigen Lenkrad und dem 13-Zoll-Bildschirm daher alles wie man es kennt und auch beim Fahrverhalten gibt es keine spürbaren Unterschiede.

TEXT Stefan Grundhoff; press-inform

Datenblatt Skoda Enyaq iV Coupé 80

Typ: Elektro-Crossover-Coupé

Motor: Permanentmagneterregte Synchronmaschine

Leistung in PS (kW) bei U/min-1: 204 (150)

Max. Drehmoment (Nm) bei Umin-1: 310 bei 6.000

Höchstgeschwindigkeit (km/h): 160

Beschleunigung 0-100 km/h (sek.): 8,6

Antrieb: Heckantrieb

Tank: 82 kWh

Verbrauch EU-Drittelmix (l/100 km): 16,0 kWh/100 km, CO2-Ausstoß (g/km): 0

Gewicht, Herstellerangabe: 2.300 kg

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