Das Auto ist neu – das Konzept unverändert, denn auch hier gibt es ein zweisitziges Coupé mit zwei kaum nutzbaren Notsitzen dahinter und einem 3,9 Liter großen Achtzylinder-Turbos auf der Vorderachse. Die Motorleistung stieg leicht von 620 PS auf 640 PS während das Drehmoment mit 760 Nm gleich blieb und sich die Fahrleistungen marginal verbesserten.
Der 2+2sitzige Norditaliener ist auf Wunsch 320 km/h schnell und spurtet von 0 auf Tempo 100 in 3,3 Sekunden. Die Leistung wird über ein achtstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse übertragen. An der Vorderachse ist der neue Ferrari Amalfi auf Rädern im Format 245 / 35 ZR 20 unterwegs, während die Hinterachse mit 285er-Pneus bestückt ist.
Ebenfalls fast gleich geblieben sind die Dimensionen, der neue Ferrari Amalfi ist mit 4,66 Metern genauso lang wie sein Vorgänger und der Laderaum fasst 273 Liter. Ferrari-Chefdesigner Flavio Manzoni: „Obwohl das Chassis weitgehend beibehalten wurde, gab es auch Änderungen bei der Installation einiger technischer Teile, was uns erlaubte, einige Karosserieteile neu zu gestalten, wie z.B. die Front, wo es keinen Kühlergrill mehr gibt, der durch eine poröse Oberfläche ersetzt wurde, da sich die Höhe geändert hat und es notwendig war, ein höheres Radar anzubringen.“
Auch der Roma-Nachfolger kann seinen Heckflügel je nach Fahrprogramm, Längs-/Querbeschleunigung oder Tempo variabel verstellen. Neu im Innenraum – die wichtigsten Funktionen sind nunmehr wieder per haptischer Taster zu bedienen. Den Fahrer freut sich darüber ebenso wie über die Bildschirme, die von links nach rechts allerdings immer kleiner werden. Blickt der Fahrer auf eine 15,6 Zoll große Instrumenteneinheit, so werden Navigation und Einzelfunktionen auf einem 10,25-Zoll-Bildschirm in der Mitte der Armaturentafel gesteuert und der Beifahrer muss sich mit einem 8,8-Zoll-Display zufriedengeben.
Wahlweise gibt es Sport- oder Komfortsitze, die über zehn Luftkammern auch massieren und klimatisiert werden können. Marktstart für den neuen Ferrari Amalfi wird ab dem ersten Quartal 2026 sein – zu Preisen ab 240.000 Euro.
TEXT Joaquim Oliveira